Hallo zusammen, ich bin 28 und beschäftige mich gerade intensiv mit dem neuen Altersvorsorgedepot ab 2027. Eine Frage, die mir beim Durchlesen der ersten Infos nicht so richtig klar wird: Wenn ich regelmäßig mein Portfolio rebalanciere – also z.B. zwischen zwei ETFs umschichte, um meine ursprüngliche Gewichtung wiederherzustellen – entstehen da innerhalb des Depots Steuerkomplikationen?
Ich habe bisher verstanden, dass die nachgelagerte Besteuerung erst im Alter greift. Aber wie sieht es mit Realisierungsgewinnen aus, wenn ich einen ETF mit Gewinn verkaufe und dann direkt einen anderen kaufe? Wirkt sich das auf die Förderung aus oder sind solche Umschichtungen innerhalb des Depots komplett steuerfrei? Und muss ich bei der Depoteröffnung 2027 schon eine konkrete Rebalancing-Strategie festlegen, oder kann ich das flexibel im Verlauf anpassen?
Mich interessiert besonders, wo die versteckten Kosteneffekte liegen könnten – nicht nur bei den TER, sondern auch durch häufige Umschichtungen. Danke für eure Erfahrungen!