Hallo zusammen,
ic bin Anfang 30 und möchte ab 2027 endlich systematisch fürs Alter sparen – das neue Geförderte Altersvorsorgedepot ist für mich die Chance dafür. Besonders interessiert mich, wie ich damit auch in Immobilien-ETFs investieren kann.
Aber jetzt bin ich auf einen Begriff gestoßen, der mich verunsichert: Swap-ETFs. Ich habe gelesen, dass es da Unterschiede zwischen synthetischen und physischen ETFs gibt und dass das auch mit Sicherheit zu tun hat. Bei meiner Recherche bin ich auch auf Immobilien-ETFs gestoßen, die mit Swap-Konstruktionen arbeiten.
Meine Fragen:
1. Sind Swap-ETFs überhaupt im neuen Altersvorsorgedepot 2027 zugelassen?
2. Wenn ja – sind sie für jemanden wie mich mit 30+ Jahren Anlagehorizont wirklich sicher genug?
3. Gibt es da Unterschiede bei Immobilien-ETFs im Vergleich zu klassischen Index-ETFs?
4. Worauf muss ich bei der Anbieterauswahl achten?
Ich will da nicht blind rein. Wer kann mir die Grundlagen erklären, bevor ich 2027 startte?
Gute Frage, Jan. Das wird oft verwirrt. Swap-ETFs sind grundsätzlich zugelassen im Depot 2027 – aber es gibt konkrete Regeln dazu.
Die Produktrichtlinien sehen vor, dass synthetische ETFs (die mit Swaps arbeiten) ein Sicherungsmerkmal brauchen. Das ist der sogenannte Swap-Kontrahen-Ausfallschutz – sprich: die ETF-Gesellschaft muss Sicherheiten vom Swap-Partner hinterlegen lassen. Das schützt dein Vermögen, falls der Partner pleite geht.
Bei Immobilien-ETFs ist es ähnlich. Manche arbeiten synthetisch, andere kaufen die Immobilien-Anteile direkt. Für Anfänger würde ich eher zu den physischen Varianten raten – die sind transparenter und du brauchst dich weniger um Kontrahentenrisiken zu kümmern.
Wichtig: Schau in die Prospekte, nicht nur auf die TER. Da steht drin, ob und wie der Ausfallschutz funktioniert. Das ist keine überflüssige Lektüre.
Mit 30 Jahren vor der Rente kannst du auch mit synthetischen ETFs fahren. Das ist keine große Sache. Wichtiger finde ich: Achte auf die Diversifikation – nicht alles in Immobilien-ETFs stecken, sondern auch Aktien-Anteile haben. In der Entnahmephase später wird das relevant.