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Garantieprodukte vs. Marktrisiko: Wann lohnt sich der Wechsel wirklich?

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Werner78
Beiträge: 57
Themenstarter
(@werner78)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten
[#105]

Hallo zusammen, ich bin jetzt 46 und beschäftige mich intensiv mit dem neuen Altersvorsorgedepot ab 2027. Ehrlich gesagt bin ich skeptisch gegenüber all den ETF-Versprechungen, die man überall hört. Ich habe mein ganzes Leben lang auf klassische Versicherungsprodukte vertraut und die haben sich bewährt – warum sollte ich mein hart verdientes Geld dem Kapitalmarktrisiko aussetzen, wenn es auch mit 100% Kapitalgarantie geht?

Meine Frage ist konkret: Lohnt sich wirklich ein Wechsel zu sichereren, garantierten Anlagen im Rentenalter, wenn ich jetzt mit dem Depot starte? Oder sollte ich lieber von Anfang an ein Garantieprodukt wählen und mir den ganzen Stress mit Kursschwankungen sparen?

Was sind die echten Nachteile von Garantieprodukten im neuen AltZertG-Rahmen? Und gibt es da überhaupt noch ordentliche Renditen, oder zahle ich am Ende nur für die Illusion von Sicherheit?


1 Antwort
SabineM42
Beiträge: 43
(@sabinem42)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Ich verstehe deine Sorgen, Werner. Nach meinen 15 Jahren Familienzeit sitze ich gerade in der gleichen Überlegung wie du – nur aus anderer Perspektive. Ich habe gelesen, dass die neuen AltZertG-Regelungen ab 2027 auch für Garantieprodukte strengere Transparenzanforderungen haben. Das heißt, du siehst endlich wirklich, was dich die Sicherheit kostet. Meine Erfahrung: Mit 46 Jahren hast du noch Zeit für einen Mix. Vollständig auf Garantie zu setzen könnte teuer werden bei 20+ Jahren Laufzeit – Inflation frisst dann echte Rendite auf. Vielleicht ein Kern-Garantieprodukt plus etwas Flexibilität für Stockgewinne? Ich selbst plane, die beitragsproportionale Förderung zu nutzen und dann konservativer zu werden, je näher die Rente kommt.


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