Hallo zusammen,
ich beobachte hier im Forum viel über optimale Sparquoten und Förderung – aber mir fehlt eine ehrliche Einschätzung für meinen Fall. Ich bin gerade ins Berufsleben gestartet, verdiene knapp 2.400€ netto, und kann realistische 200€ monatlich ins neue Altersvorsorgedepot ab 2027 einzahlen. Das ist für mich eine bewusste Entscheidung, mehr geht derzeit nicht.
Meine Frage: Wenn ich jetzt mit 200€/Monat starte und das durchziehe bis 67 – was spuckt mir so ein Vorsorgerechner aus? Und ganz wichtig: Wie viel davon ist realistisch, wie viel optimistische Annahme? Die Grundzulage von bis zu 360€/Jahr kommt ja hinzu, aber rechnet der Standard-Rechner damit schon ein?
Mich interessiert weniger die theoretische Maximalrendite, sondern eher: Was ist in 40 Jahren tatsächlich realistisch auf dem Konto, wenn ich mit ETFs und normalen Kosten rechne? Und wo pitchen die Rechner zu optimistisch?
Freue mich auf ehrliche Einschätzungen – auch wenn die Zahl am Ende bescheiden aussieht.
Gerade als Berufseinsteiger würde ich dir dazu noch den Blick auf Versicherungsprodukte empfehlen. Bei 200€/Monat könnte ein Mix aus klassischer Versicherung und ETF dir auch mehr Sicherheit bringen – die Kostenstrukturen sind im AVD 2027 neu, da ist es wert, nicht nur reine ETF-Sparpläne zu vergleichen. Schau dir an, wie die Beitragsgarantie bei den neuen Produktregeln funktioniert.
200€/Monat ist völlig okay zu starten. Ich selbst bin seit 20 Jahren in der Materie unterwegs – eines habe ich gelernt: nicht die größte Summe gewinnt, sondern die längste Laufzeit mit niedriger Kostenquote. Mein Rat: Nutze einen ETF-Sparplan im neuen AVD 2027, achte auf global gestreute Indizes (MSCI World o.ä.) und halte TER unter 0,15%. Der Rest ist Geduld.