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Einmalzahlung 10k jetzt oder über 24 Monate verteilen - macht das viel aus?

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TobiasK92
Beiträge: 4
Themenstarter
(@tobiask92)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen
[#35]

Hi zusammen,

ich sitze hier bei der Sommerhitze und grüble über eine konkrete Frage zur Strategie ab 2027. Habe aktuell 10.000€ auf dem Tagesgeld rumliegen, die definitiv ins Altersvorsorgedepot sollen. Jetzt die Frage: Soll ich die komplette Summe als Einmalzahlung im Januar 2027 reinbuttern oder lieber über 24 Monate als 417€ Sparplan verteilen?

Rein mathematisch müsste die Einmalzahlung bei steigenden Märkten gewinnen wegen länger Zeit im Markt. Aber der Cost-Average-Effekt beim Sparplan könnte bei volatilen Phasen auch seine Vorteile haben. Hab schon versucht verschiedene Online-Rechner zu finden, aber die meisten berücksichtigen nicht die spezifischen Rahmenbedingungen des neuen Depots.

Wer hat sich schon mal die Mühe gemacht und sowas durchgerechnet? Besonders interessant wäre der Vergleich bei unterschiedlichen Marktszenarien - also nicht nur bei konstant steigenden Kursen, sondern auch bei volatileren Phasen in den ersten 2 Jahren. Gibt es Tools die sowas können oder muss ich mir selbst was in Excel basteln?

Danke für eure Inputs!


1 Antwort
Andreas-Richter
Beiträge: 1
(@andreas-richter)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Aus steuerlicher Sicht ist das eine interessante Frage, die ich auch mit meinen Mandanten schon durchgekaut habe.

Grundsätzlich hast du recht - mathematisch gewinnt meist die Einmalanlage. Aber beim neuen Altersvorsorgedepot kommt noch ein Aspekt dazu, den viele übersehen: Die staatliche Zulage wird anteilig zu den eingezahlten Beiträgen gewährt. Das heißt, bei einer Einmalzahlung im Januar bekommst du die volle Zulage für 2027 bereits früh im Jahr und die kann dann auch mitarbeiten.

Bei der Sparplan-Variante würde die Zulage erst nach Jahresende gutgeschrieben werden - das sind potentiell 11 Monate weniger Zeit im Markt für die Förderung. Je nach Höhe deines Einkommens und der damit verbundenen Zulage kann das durchaus relevant werden.

Was die Volatilität angeht: Klar, Cost-Average kann helfen, aber bei einem 40+ Jahre Anlagehorizont gleicht sich das meistens eh aus. Persönlich würde ich bei der aktuellen Zinslage eher zur Einmalzahlung tendieren, zumal du das Geld ja schon hast und nicht erst ansparen musst.

Für Tools: Excel mit Monte-Carlo-Simulationen ist ehrlich gesagt das Beste was ich kenne. Die meisten Online-Rechner sind zu simpel gestrickt.


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