Hallo zusammen,
ich beschäftige mich schon länger mit der Frage, wie man die Entnahmephase beim neuen Gefördertes Altersvorsorgedepot 2027 realistisch durchdenkt. Bisher habe ich mich hauptsächlich auf die Sparphase konzentriert – ETF-Auswahl, Sparquoten, die üblichen Kalkulationen. Aber jetzt reizt mich die andere Seite: Wenn ich in 25-30 Jahren mit, sagen wir, 400.000–500.000 Euro aus dem Depot stehe, wie verplane ich das dann sinnvoll?
Mich interessiert konkret:
- Wie simuliere ich realistisch, wie lange mein Kapital reicht, wenn ich mit 65 oder 67 ausscheide?
- Welche Inflationsannahmen sind fair, um die Kaufkraft in der Auszahlungsphase nicht zu überschätzen?
- Wie wirkt sich die aktuelle Zinsstruktur auf klassische Entnahmestrategien aus – sind 4% Regel oder dynamische Entnahmen im Kontext von ETF-basierten Portfolios noch tragfähig?
- Gibt es Rechner, die nicht nur das Endkapital zeigen, sondern auch die Entnahmephase mit echten Marktszenarien durchspielen?
Ich will nicht erst mit 65 feststellen, dass ich falsch geplant habe. Hat hier jemand Erfahrung mit Tools oder Methoden, die das seriös abbilden?
Hey Markus, interessante Frage! Ich bin noch bei den Grundlagen (hab ja erst neulich in Förderbeträge 2027 rumgerechnet), aber eines finde ich wichtig: Die meisten Anfänger-Tools zeigen mir nur bis zum Renteneintritt. Vielleicht sollte man einfach mit Excel weiterrechnen? Mit angenommenen 3-4% jährlicher Entnahme statt 7% Renditeerwartung könnte man das durchmodellieren.