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Berufseinsteigerbonus + beitragsproportionale Förderung: Wie Gebühren die Kombination aufzehren

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Markus B.
Beiträge: 24
Themenstarter
(@markus8460)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#349]

Hallo zusammen,

ich möchte das neue Altersvorsorgedepot 2027 für meinen jüngeren Bruder optimal nutzen. Er startet dann ins Berufsleben und hat Anspruch auf den Berufseinsteigerbonus von 100 Euro, was ja eine interessante Kickstarter-Chance ist.

Meine Frage: Wenn er gleichzeitig noch die beitragsproportionale Förderung (50 Cent pro Euro Beitrag, glaube ich?) bekommt – wie beißen sich dann TER, Spreads und Depotgebühren in diese beiden Förderungen rein? Ich beschäftige mich ja selbst schon länger mit ETF-Sparen und kenne das Problem, dass vermeintlich kleine Kosten bei 40 Jahren Laufzeit erheblich werden.

Gibt es da einen Punkt, ab dem die Gebührenstruktur die Fördereffekte aufzehrt? Oder sollte man sagen: Mit Förderung ist jedes kosteneffiziente Depot besser als gar kein Depot?

Wie seht ihr das – rechnet ihr da konkrete Effektivkosten durch, oder eher nach Bauchgefühl?


2 Antworten
Tino R.
Beiträge: 4
(@t-richter)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hey Markus, gute Frage! Ich bin grad selbst dabei rauszufinden, wie das alles funktioniert. Also wenn ich das richtig verstanden hab, ist die beitragsproportionale Förderung wirklich nice – 50 Cent aufs Geld, das er spart. Aber ja, TER frisst da mit, und Spreads auch. Wie genau man das zusammenrechnet, bin ich mir ehrlich gesagt noch nicht 100% sicher. Bin 24 und fange grad an, mich richtig mit sowas zu beschäftigen.


Antwort
Markus77
Beiträge: 25
(@markus77)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Ich freue mich auch auf 2027 – nach Jahren mit Riester kenne ich die Frustration mit versteckten Kosten zu gut. Meine Erfahrung: Die beitragsproportionale Förderung ist ein echter Schritt nach vorn, weil sie alle gleich belohnt, nicht wie bei Riester mit Kinderzulagen-Boni für manche. Aber Markus, du hast recht – bei ETFs sollte dein Bruder auf Index-ETFs mit TER unter 0,3% setzen und einen Anbieter ohne versteckte Depotgebühren wählen. Dann rechnet sich das Depot auch mit allen Spread-Kosten. Die 100 Euro Einstiegsbonus sind ein schönes Plus, aber nicht das Hauptding – die regelmäßige Förderung bringt mehr.


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