Hallo zusammen,
ich beschäftige mich seit einiger Zeit intensiv mit den Effektivkosten beim Altersvorsorgedepot 2027 und habe bemerkt, dass viele Berufseinsteiger die versteckten Gebühren nicht wirklich durchschauen. Es geht mir hier nicht um die klassische TER-Debatte, sondern um die Gesamtkostenquote, die am Ende wirklich aus der Förderung übrig bleibt.
Meine Frage: Wenn ich als Anbieter ein ETF-Depot mit 0,25% Verwaltungsgebühren plus 0,15% TER anbiete – und der Sparer zusätzlich den Berufseinsteigerbonus in Anspruch nimmt – wie viel von dieser Förderung wird durch die Kostenstruktur eigentlich aufgefressen? Gibt es einen Punkt, ab dem die Gebührenbelastung größer wird als der Nutzen der Förderung selbst?
Ich möchte das nicht einfach als Marketing-Versprechen abhaken, sondern wirklich verstehen, wie die Rechnung aufgeht. Hat jemand von euch das mal detailliert durchgerechnet?
Danke für konkrete Zahlen!
Heinrich, das ist eine wichtige Frage, die viel zu selten gestellt wird. Die Kombination aus Verwaltungsgebühren, TER und Bid-Ask-Spread ergibt schnell 0,5–0,7% pro Jahr – und wenn das von der Förderung abgezogen wird, bleibt der Berufseinsteiger oft mit einer realen Rendite unter 3–4% pro Jahr. Das ist nicht wenig, wenn man es hochrechnet. Meine Empfehlung: Suchen Sie einen Anbieter, wo die Verwaltungsgebühren ab einer bestimmten Sparquote entfallen oder deutlich gesenkt werden. Und prüfen Sie die ETF-Rente als Kombination – oft ist die Kostenbelastung dort transparenter strukturiert.