Moin zusammen,
sitze gerade bei der warmen Wetter hier und durchforste meine Altersvorsorge-Unterlagen. Hab seit 2021 einen Riester-Vertrag mit einem ETF-Portfolio laufen, TER liegt bei 0,7%. Jetzt wo das neue Altersvorsorgedepot 2027 kommt, frage ich mich ob ich nicht einfach den günstigeren iShares MSCI World mit 0,2% TER nehmen sollte.
Rein rechnerisch spare ich mir 0,5% pro Jahr - das sind bei meinen 2.100€ Einzahlung etwa 10,50€ jährlich. Klingt erst mal wenig, aber über die Laufzeit summiert sich das schon. Gleichzeitig verliere ich aber die Riester-Zulagen von 175€ + Kinderzulage.
Bin 34, verheiratet, ein Kind. Sparrate würde ich bei etwa 150€ monatlich halten können. Die Frage ist: Kompensieren die niedrigeren Kosten langfristig den Wegfall der staatlichen Förderung? Oder sollte ich beim geförderten Standarddepot bleiben?
Wer hat schon mal so eine Rechnung aufgemacht? Besonders interessiert mich, wie sich die 0,5% Kostenunterschied über 25-30 Jahre auswirken vs. die jährlichen Zulagen die wegfallen würden.
Danke für eure Einschätzungen!