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Futures vs. physische Rohstoffe im AVD 2027 – was passt zu meinem Setup?

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Martin K.
Beiträge: 5
Themenstarter
(@martin-keller)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#292]

Hallo zusammen,

ich plane aktuell meine Depotstruktur für 2027 und stoße bei der Rohstoffkomponente auf eine grundsätzliche Frage: Soll ich eher auf Rohstoff-Futures setzen (über strukturierte Produkte oder spezielle ETNs) oder lieber zu physisch hinterlegten Lösungen greifen?

Hintergrund: Ich bin 35, arbeite in der IT und habe neben meiner bAV noch Kopffreiheit für eine ordentliche private Altersvorsorge. Meine Vorstellung ist ein ausgewogener Mix – nicht nur Aktien-ETFs. Die Förderung mitnehmen ist klar, aber es geht mir vor allem um die langfristige Stabilität.

Bei Futures lese ich, dass die Kostenstruktur manchmal versteckt teuer wird (Rollover, Finanzierungskosten). Bei physisch hinterlegten Produkten (etwa Gold-ETFs mit echtem Bestand in Tresoren) sehe ich zwar höhere explizite Gebühren, aber dafür schlafe ich nachts ruhiger.

Hat jemand konkrete Erfahrung, welcher Ansatz sich unter den neuen Förderregeln praktisch besser bewährt? Und wie berechne ich da wirklich vergleichbar, wenn die TERs so unterschiedlich kommuniziert werden?

Danke schon mal!


1 Antwort
Depot-Pro28
Beiträge: 60
(@depot-pro28)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Hallo Martin K.,

gute Frage! Ich beschäftige mich gerade auch intensiv damit, wie ich meine Rohstoffquote im neuen AVD 2027 sinnvoll strukturiere. Bei mir hat sich beim Durchrechnen gezeigt: Bei einem langfristigen Horizont sind die Rollover-Kosten bei Futures-ETNs schneller zum Problem geworden als gedacht. Über 30+ Jahre summiert sich das einfach.

Für dein Setup würde ich eher zu physisch hinterlegten Produkten tendieren. Ja, die TERs sind höher (meist 0,4-0,6%), aber dafür hast du Transparenz und keine versteckten Kosten. Gerade wenn du wie ich die Grundzulage mitnehmen willst, rentiert sich die klare Kostenstruktur eher.

Ein Trick: Vergleich die echten Gesamtkosten (TER + Spread + versteckte Gebühren) über ein Jahrzehnt, nicht nur die Prospekt-Angaben. Bei mir hat das den Ausschlag gegeben.

Nachts ruhiger schlafen ist übrigens kein schlechtes Kriterium bei Altersvorsorge – das ist echte Risikokompetenz, würde ich sagen.

Viel Erfolg beim Aufbau!


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