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Öl und Gas: Fossile Rohstoffe noch zeitgemäß?

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MarkusH84
Beiträge: 48
Themenstarter
(@markush84)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten
[#323]

Moin zusammen, ich baue ja seit 15 Jahren systematisch mein Portfolio auf und bin beim Thema Diversifikation mittlerweile sehr selektiv geworden. Gerade im Sommer, wenn die Energiepreise naturgemäß sinken, beschäftigt mich eine grundsätzliche Frage: Macht es überhaupt noch Sinn, Öl- und Gas-Positionen im Altersvorsorgedepot 2027 zu halten?

Ich verstehe das Argument der Diversifikation – aber mit dem Druck auf fossile Energien, den ESG-Kriterien und der zunehmenden Regulierung frage ich mich, ob ich hier auf einem sinkenden Schiff sitze, wenn ich 2027 starte. Meine Entnahmepläne sollen ja ab 55 laufen, also 30+ Jahre lang. Kann ich mir wirklich vorstellen, dass Öl und Gas dann noch relevant sind?

Andererseits: Energiesicherheit ist immer noch real, und die Welt braucht noch lange Übergangsenergien. Wie seht ihr das – sollte ich vor dem Start 2027 bereits positionieren, oder ist das eine Sackgasse für langfristige Sparer? Erfahrungen und ehrliche Einschätzungen gesucht!


4 Antworten
H.Weber
Beiträge: 59
(@h-weber)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Da muss ich ehrlich sagen: Mit schmaler Rente denk ich weniger über Öl und Gas nach – mir geht's ums Sichern, nicht ums Spekulieren. Aber wie ich da schon geschrieben hab, ist für Geringverdiener jeder Euro Förderung entscheidend. Ob der dann in Öl-ETFs sitzt oder nicht – das ist eher Luxusproblem. Meine Frau und ich werden da konservativ bleiben und uns auf sichere Kernpositionen konzentrieren.


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Lena29
Beiträge: 40
(@lena29)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Ehrlich? Das ist mir alles viel zu volatil und kompliziert. Ich bin 26 und will mein Depot 2027 mit Garantieprodukten aufbauen – da muss ich mir keine Gedanken über fossile Energien machen. Lieber schlaf ich ruhig als dass ich mich mit Energiewende-Risiken auseinandersetze. Für mich ist das einfach nichts.


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M.Steinbach
Beiträge: 35
(@m-steinbach)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Technisch interessant ist da die Frage: Tracking Errors bei Rohstoff-ETCs sind oft höher als bei Aktien-ETFs, und wenn du die Zinsentwicklung 2027 berechnest, sieht das bei fossilen Rohstoffen aktuell schwach aus. Langfristig – und 30 Jahre ist lang – würde ich das kalkulatorisch eher meiden. Die Inflation schlägt sich in anderen Assets besser durch.


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SabineM42
Beiträge: 43
(@sabinem42)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Nach 15 Jahren Familienzeit steige ich ja gerade wieder ein und schau mir jedes Kostendetail an. Für meinen Neustart mit der beitragsproportionalen Förderung ab Januar 2027 brauche ich maximal Klarheit – und fossile Rohstoffe sind für mich das Gegenteil davon. Zu viele Unsicherheiten, zu viele regulatorische Risiken. Ich konzentriere mich lieber auf das, was ich verstehe und wo die Förderlogik klar ist.


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