Hallo zusammen,
ich beschäftige mich gerade intensiv mit der Strategie für mein erstes Altersvorsorgedepot ab 2027 und möchte verstehen, wie Rohstoffe da sinnvoll reinpassen – besonders unter dem Blickwinkel der staatlichen Förderung.
Mein Plan: Ich möchte mit ETFs starten und dabei auch Rohstoffe einbauen, um nicht nur von klassischen Aktien abzuhängen. Aber ich bin ehrlich gesagt überfordert von all den Möglichkeiten. Gold, Kupfer, Agrar – wo fange ich an, ohne mich zu verzetteln?
Meine Frage richtet sich eher auf die Rahmenbedingungen: Gibt es beim neuen Depot Unterschiede, wie die Förderung auf Rohstoff-ETFs angerechnet wird? Und wie würde ich als Anfänger am sichersten anfangen – eher ein breiter Rohstoff-Index oder besser einzelne Rohstoffe?
Danke schon mal für Gedankenaustausch!
Thomas
Interessanter Ansatz! Eine kleine Präzisierung: Die Grundzulage wird beitragsproportional berechnet – das bedeutet, egal wie dein Depot strukturiert ist, die Förderung ist gleich. Was ich dir aber empfehle: Schau dir an, welche Rohstoff-ETFs die TER-Gebühren transparent ausweisen. Viele Anbieter verstecken da Extra-Kosten. Im Vergleich zum klassischen Aktien-ETF zahlst du bei Rohstoffen oft 0,5–0,7% mehr pro Jahr. Das frisst bei 25–30 Jahren Laufzeit einiges auf. Für Anfänger: Erst einmal ein 80/20-Mix aus Aktien-ETF und breitem Rohstoff-Index. Einfach, günstiger, weniger Kopfschmerzen.