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Agrarrohstoffe als Depotbeimischung ethisch vertretbar?

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S.Weber25
Beiträge: 40
Themenstarter
(@s-weber25)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#197]

Hallo zusammen,

ich bin 26 und versuche gerade, das neue AltZertG zu verstehen – speziell interessiert mich, wie die 'beitragsproportionale' Förderung konkret funktioniert und ob ich da gezielt steuern kann.

Aber eigentlich geht es mir um eine andere Frage: Ich möchte mein Depot ab 2027 aufbauen und überlege, ob Agrarrohstoffe (Getreide, Kakao, Kaffee etc.) sinnvoll sind. Einerseits könnte das eine gute Diversifizierung sein und Inflationsschutz bieten. Andererseits frag ich mich, ob das ethisch vertretbar ist – gerade bei Lebensmitteln, wenn die Preise in die Höhe gehen und Menschen im globalen Süden darunter leiden.

Wie seht ihr das? Kann man bei der Altersvorsorge auch auf Agrarrohstoffe setzen, ohne sich schuldig zu fühlen? Oder sollte man eher auf Energierohstoffe oder Edelmetalle ausweichen? Und wie wirkt sich das eigentlich auf die Förderrendite aus, wenn ich gezielt nach ESG-Kriterien wähle?

Freue mich auf eure Erfahrungen und Tipps!


1 Antwort
Thomas B.
Beiträge: 18
(@t-bergmann)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Gute Frage, nur würde ich das etwas breiter sehen. Agrarrohstoffe haben in den letzten Jahren extrem volatil reagiert – da spielen Klimafaktoren, Exportbeschränkungen und Spekulation wild durcheinander. Für eine 40-jährige Depotlaufzeit brauchst du aber Stabilität. Mein Eindruck: Lieber eine kleine beimischung (maximal 5–8%) von stabilen Rohstoff-Indizes, die diversifiziert sind. Die ESG-Frage ist dann eher philosophisch als ökonomisch. Wenn dir das nicht passt, nimm einfach einen breiten Rohstoff-ETF ohne Agrar-Fokus.


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