Hallo zusammen, ich bin gerade aus meiner 15-jährigen Karrierepause zurückgekommen und mache mir viele Gedanken zur Inflation. Nach dieser langen Zeit merke ich, wie die Kaufkraft einfach wegbricht – und genau da setze ich auf das neue Altersvorsorgedepot ab 2027.
Meine Frage: Ich lese überall, dass breit gestreute Rohstoff-ETFs gut gegen Inflation schützen. Aber wie rechne ich das konkret durch? Wenn ich z.B. 100€ monatlich in einen Rohstoff-ETF mit 0,6% TER einzahle – wie viel davon geht wirklich in meinen Vermögensaufbau, und wie viel frisst die Gebühr und die Inflation auf?
Interessiert mich besonders: Gibt es da Unterschiede zwischen Anbietern beim neuen Depot? Manche werben ja mit besonders günstigen Gebühren. Wie wirkt sich das über 25 Jahre aus? Und: Ist ein Rohstoff-ETF überhaupt der richtige Weg für jemanden wie mich, der lange raus war und jetzt wieder anfängt?
Marina, rechne konkret durch: 100€ × 12 = 1.200€ p.a. Bei 0,6% TER sind das 7,20€ Gebühren pro Jahr – scheint wenig. Aber: Nominale Rohstoff-Rendite historisch ~2–4%, Inflation ~2% → echte Rendite oft unter 2%. Abzüglich Gebühren bleiben 1–1,4%. Ob das die optimale Anlagestrategie ist, hängt von deinem Gesamtrisiko-Budget ab. Kritische Frage: Brauchst du wirklich Rohstoff-Exposure, oder reichen dir breite Aktienmärkte + Anleihen + staatliche Förderung aus? Das wär die evidenzbasierte Herangehensweise.