Hallo zusammen,
ich grübel schon eine Weile über eine Frage, die mir bisher niemand wirklich befriedigend beantworten konnte. Beim neuen Altersvorsorgedepot ab 2027 – was ist eigentlich mit physischen Rohstoffen? Also ich meine wirklich physisches Gold, Silberbarren oder sowas in der Art. Kann man das überhaupt im geförderten Depot halten, oder geht nur das klassische Papier-Zeug (ETFs, ETCs, Zertifikate)?
Ich frag mich das konkret deshalb, weil ich schon ein paar Unzen physisches Gold zu Hause liegen hab (ja, ich bin so ein Typ 😄) und mich frage ob das irgendwie in die neue Förderstruktur eingebunden werden kann oder ob man das komplett separat betrachten muss.
Und wenn physisch nicht geht – was ist dann die nächstbeste Lösung? ETC mit physischer Hinterlegung? Oder ist das steuerlich/förderrechtlich gleich zu behandeln wie ein normaler Rohstoff-ETF?
Ich will das Thema nicht überbewerten, Gold ist bei mir eher ein kleiner Depotbaustein als große Strategie. Aber ich würde halt gerne wissen ob ich da zwischen zwei Welten jongliere (physisch privat + Papier im Depot) oder ob es irgendwie eine saubere Lösung gibt.
Danke schon mal, bin gespannt was ihr dazu wisst!
VorsorgeFuchs28
Ja, was VorsorgeProfi47 zu ETCs sagt ist wichtig – das ist ein Punkt den viele unterschätzen. ETC ist nicht gleich ETF, das Emittentenrisiko ist real. Ich hab das mal in einem anderen Thread angesprochen, beim Thema Fehler vor dem Start.
Für mich persönlich ist physisches Gold außerhalb des Depots und außerhalb jeder staatlich geförderten Schiene genau richtig – bewusst. Der Witz am physischen Gold ist ja gerade dass es keinem System zugeordnet ist. Sobald du es in irgendein gefördertes Konstrukt packst (wenn das überhaupt ginge), verlierst du genau diese Eigenschaft.
Daher würde ich deinen Ansatz – physisch separat, Depot für Papier – gar nicht als Problem sondern als Feature sehen.