Seite wählen

Benachrichtigungen
Alles löschen

Notgroschen plus Altersvorsorge-Puffer: alles auf ein Tagesgeldkonto?

4 Beiträge
4 Benutzer
0 Reactions
5 Ansichten
H.Bergmann
Beiträge: 31
Themenstarter
(@h-bergmann)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen
[#58]

Hi zusammen,

bin grad dabei meine Finanzen für 2027 zu ordnen und steh vor ner praktischen Frage. Momentan hab ich meinen Notgroschen (ca. 8.000€) auf nem Sparbuch und spare parallel nochmal 200€ monatlich für das neue Altersvorsorgedepot an.

Jetzt überleg ich ob ich nicht alles zusammen auf ein Tagesgeldkonto packen sollte? Wäre ja praktischer zu verwalten und die Zinsen sind auch besser als beim Sparbuch. Oder macht es Sinn, das getrennt zu halten?

Mein Plan wär eigentlich im Januar 2027 direkt mit nem größeren Betrag ins Altersvorsorgedepot zu starten, aber bis dahin brauch ich ja irgendwo für die Ansparung. Gleichzeitig will ich meinen Notgroschen nicht antasten - der ist heilig bei mir.

Bei der aktuellen Hitze denk ich auch schon an die Urlaubsplanung für September und da könnte ich eventuell auch noch was von dem angesparten Geld brauchen, falls die Klimaanlage den Geist aufgibt oder so.

Wie handhabt ihr das? Alles auf einen Topf oder lieber sauber getrennt? Und welche Bank nehmt ihr dafür - sollte ja flexibel sein aber trotzdem ordentlich Zinsen geben.

Danke schonmal!
H.Bergmann


3 Antworten
Gnter67
Beiträge: 32
(@gnter67)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Moin H.Bergmann,

ich würd das auf jeden Fall getrennt halten. Hab schon öfter erlebt dass Leute ihre Rücklagen angreifen weil alles in einem Topf war. Psychologisch ist das ein riesen Unterschied.

Für den Notgroschen würd ich beim Sparbuch bleiben - da kommst du nicht so leicht ran und das ist gut so. Für die Altersvorsorge-Ansparung dann Tagesgeld, da hast du mehr Flexibilität und bessere Zinsen.

Bei Banken bin ich mittlerweile vorsichtiger geworden, seit ich schlechte Erfahrungen mit Beratern gemacht hab. Schau lieber selbst nach den Konditionen online.

Und wegen der Klimaanlage - das wäre ja eh Notgroschen-Bereich, nicht Altersvorsorge 😉


Antwort
L.Weber38
Beiträge: 23
(@l-weber38)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Kann Klaus verstehen, aber ich bin Team "getrennte Konten". Hab zu oft gesehen wie aus "nur mal kurz" dann dauerhafte Vermischung wird.

Besonders wenn du sagst dass du im September evtl. für Klimaanlage etc. Geld brauchst - das klingt schon nach nem Griff in die Altersvorsorge-Rücklage. Genau das solltest du vermeiden.

Mein Tipp: Sparbuch für Notgroschen (da kommst du nur mit Aufwand ran), separates Tagesgeldkonto für die 200€ monatlich. Ja, ist mehr Verwaltung, aber dafür klare Trennung.

Wenn du 2027 wirklich durchstarten willst solltest du jetzt schon saubere Strukturen aufbauen. Das wird dir später helfen wenn größere Beträge im Spiel sind.


Antwort
KlausH
Beiträge: 29
(@klaush)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Hm, da bin ich anderer Meinung als Günter. Praktisch gesehen ist ein Tagesgeldkonto für alles durchaus sinnvoll. Du kannst dir ja trotzdem mental zwei "Töpfe" vorstellen.

Wichtig ist nur, dass du diszipliniert bleibst. Ich hab das auch so gemacht und führe einfach eine kleine Excel-Liste wo drinsteht: Notgroschen X Euro, Altersvorsorge-Rücklage Y Euro.

Vorteil: Du hast alles im Blick, bekommst auf den gesamten Betrag die besseren Tagesgeld-Zinsen und musst nicht mehrere Konten verwalten. Bei 8.000€ + monatlich 200€ macht das schon einen spürbaren Unterschied bei den Zinserträgen.

Bei der Bankenwahl schau nach Direktbanken mit guter Einlagensicherung. Würde persönlich deutsche oder österreichische Banken bevorzugen.


Antwort
Teilen: