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Versicherung + ETF kombinieren: Macht das für mich ab 2027 Sinn?

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Julia K.
Beiträge: 36
Themenstarter
(@juliak82)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#331]

Hallo zusammen,

ice stehe gerade vor der Entscheidung, wie ich ab Januar 2027 mit dem neuen Altersvorsorgedepot anfangen soll. Ich bin 28, Berufseinsteigerin und möchte die Grundzulage plus den Berufseinsteigerbonus optimal nutzen.

Im Bekanntenkreis hört man immer wieder von Hybridprodukten – also Versicherungen, die eine Garantie bieten, aber auch teilweise in ETFs investieren. Manche sagen, das ist die perfekte Mischung aus Sicherheit und Rendite. Andere meinen, das ist nur teuer und man sollte sich für EINE Richtung entscheiden.

Meine Frage: Ergibt es Sinn, so ein Hybridprodukt ins neue Depot zu packen, oder sollte ich lieber ein reines ETF-Standarddepot nehmen und daneben vielleicht noch eine separate klassische Rente? Wie wird das mit der Förderung verrechnet? Und vor allem: Welche versteckten Kosten sollte ich bei Hybriden im Auge behalten?

Freue mich auf eure Erfahrungen!


3 Antworten
Tobias K.
Beiträge: 21
(@tobiask92)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Technisch interessant: Hybriden in einem AVD ab 2027 unterliegen den gleichen Effektivkosten-Regelungen wie reine Versicherungsrenten. Die nachgelagerte Besteuerung ist für beide identisch. Aber wenn du die tatsächlichen TER + Verwaltungsgebühren der Hybrid-Varianten gegen reine ETF-Lösungen durchrechnest, sieht es schlecht aus. Der Sparplanrechner zeigt dir die Differenz über 37 Jahre deutlich. Mein Tipp: Rechne konkrete Szenarien durch, nicht nur Verkaufsargumente.


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Markus B.
Beiträge: 2
(@steuerfuchs_1973)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Kurz: Hybrid = teure Illusion bei deinem Alter u. Zeithorizont. ETF-Depot.


Antwort
VorsorgePro58
Beiträge: 60
(@vorsorgepro58)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Julia, aus meiner Erfahrung mit vielen Selbstständigen und Geringverdienern: Hybrid klingt toll, kostet dich aber echtes Geld. Die Versicherungs-Quote bindet Kapital, das bei einer reinen ETF-Strategie arbeiten könnte. Für deine Situation mit 28 Jahren und Berufseinsteigerbonus würde ich das Pure-Play empfehlen – nimm das Standard-ETF-Depot voll, hole dir die volle Förderung, und bleib kostengünstig. Die 0,4-0,7% TER-Unterschied bei Hybriden fressen dir über 37 Jahre massiv Rendite auf. Siehe auch mein früherer Thread zu Geldmarkt-ETFs als Puffer – das ist eine bessere Sicherheits-Strategie als teure Garantien.


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