Hallo zusammen,
eine kurze Frage, die mich und vor allem meine Frau beschäftigt: Sie hat noch eine alte Lebensversicherung aus den 1990ern laufen, die langsam zu Auszahlungsreife kommt. Die Rendite ist natürlich nicht berauschend, aber es gibt auch noch einen kleinen Schlussüberschuss.
Nun frage ich mich: Lohnt es sich, diese Police komplett aufzulösen und den Betrag stattdessen ab Januar 2027 ins neue Gefördertes Altersvorsorgedepot fließen zu lassen? Ich beschäftige mich ja intensiv mit der beitragsproportionalen Zulageberechnung und dem AltZertG, und theoretisch könnte sie ja noch von der Grundzulage profitieren – aber nur, wenn die Beiträge auch korrekt berücksichtigt werden.
Meine Sorge: Gibt es bei einer Umschichtung steuerliche Fallstricke? Und wie wirkt sich die Kapitalertragssteuer auf die alte Police aus, wenn wir sie jetzt schon auflösen, statt sie bis zur Fälligkeit laufen zu lassen?
Kennt jemand von euch die genauen Anforderungen des AltZertG dazu? Ich möchte keine Fehler machen und die Förderung für meine Frau nicht verspielen.
Danke für eure Erfahrungen!
Heinz B.
Moment, Heinz – ein Tippfehler in meiner Antwort oben, sory – ich wollte dich vor der Grundzulage nochmal warnen: Das ist nicht automatisch eine Rendite. Viele Leute rechnen die Zulage als echte Rendite ein, aber wenn die Märkte schlecht laufen, ist die Zulage schnell aufgezehrt. Gerade die Diversifikation im neuen AVD wird viel gepriesen, aber ob das wirklich besser ist als die Sicherheit der alten Police... da bin ich skeptisch.
Heinz, hast du schon konkret nachgerechnet, wie hoch die Auszahlung der alten Police sein wird und wie das im Depot dann performen müsste? Ich nutze da gerne Excel oder die Tools auf Finanzseiten, um die Break-Even-Punkte zu sehen. Bei einer 30+ Jahre Laufzeit könnte sich ein Mix durchaus lohnen, aber ohne die konkrete Rechnung würde ich da nicht blind umschichten. Magst du die Zahlen teilen?