Hallo zusammen,
ich bin seit vielen Jahren Riester-Sparer und habe mir intensiv mit der ZfA-Antragstellung und den Zulagenmechaniken vertraut gemacht. Jetzt stellt sich mir eine grundsätzliche Frage zum Übergang: Das neue Altersvorsorgedepot 2027 sieht ja ein ganz anderes Fördermodell vor – weniger Komplexität bei der ZfA-Abwicklung, bessere Flexibilität bei der Geldanlage.
Meine Frage: Macht es Sinn, die alten Riester-Zulagen noch 2026 einzufahren und dann komplett auf das neue Depot zu wechseln? Oder sollte ich parallel beide Systeme nutzen, um die Riester-Grundzulage weiter zu kassieren, auch wenn das administrativ aufwendiger wird?
Welche Punkte sprechen für einen Schnitt? Gibt es steuerliche oder zulagerechliche Fallstricke, die ich übersehen könnte? Ich freue mich auf eure Perspektiven – besonders von denen, die sich schon intensiv mit den ZfA-Regelungen auseinandergesetzt haben.
Rudolf, interessante Überlegung. Aus meiner Rentner-Perspektive kann ich sagen: Die alte Riester-Förderung war für die Inflation nicht gerade das beste Konzept – die fixen Zulagen haben im Laufe der Jahrzehnte erheblich an Kaufkraft verloren. Das neue Depot mit seinen ETF-Möglichkeiten bietet wenigstens eine Chance auf echte Wertentwicklung gegen Kaufkraftverlust. Ein kompletter Wechsel könnte also langfristig sinnvoller sein, auch wenn die Übergangslogistik nervig wirkt. Die Frage ist nur: Wann genau wird der steuerliche Schnitt gemacht?