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Mindestlaufzeit und Auszahlungsbeginn: Was gilt wirklich?

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Tobias K.
Beiträge: 21
Themenstarter
(@tobiask92)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#136]

Mich interessiert die technische Seite der Auszahlungsregeln ab 2027. Ich habe verschiedene Szenarien durchgerechnet und bin auf Unstimmigkeiten gestoßen, die ich gerne klären möchte.

Meine Frage: Gibt es eine Mindestspardauer vor dem Renteneintritt, oder kann ich theoretisch ab Tag 1 eine Rente ab 67 strukturieren? Die Gesetzestexte erwähnen die "Altersgrenze 67", aber nicht explizit, ob vorher schon Auszahlungen möglich sind oder ob ich mindestens X Jahre eingezahlt haben muss.

Zweitens: Wenn ich die Frühstart-Rente mit 50 beginne und dann erst mit 67 ausgezahlt wird – zählt da die komplette Sparphase für die Förderung oder gelten spezielle Regeln für längere Laufzeiten? Mich interessiert auch, wie Anbieter die ETF-Rente bei 17 Jahren Laufzeit kalkulieren.

Dritte Frage: Kann ich während der Laufzeit zwischen Auszahlungsbeginn 67 und beispielsweise 70 flexibel umschalten, oder ist das mit Verlusten bei der Förderberechnung verbunden?

Hat jemand schon konkrete Informationen von Anbietern dazu gesammelt?


1 Antwort
Karsten B.
Beiträge: 11
(@karstenbohle)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Das ist tatsächlich eine kritische Stelle, die viele Anbieter selbst noch nicht transparent machen. Aus meinen Vergleichen der ETF-Renten-Kalkulationen entnehme ich: Die Förderung (Grundzulage + ggfs. Kinderzulage) wird jährlich auf die eingezahlten Beiträge gewährt, unabhängig davon, wann du die Rente beginnst. Die Mindestlaufzeit bis 67 ist aber verpflichtend – davor keine reguläre Auszahlung (Ausnahmen nur bei Entfall der Erwerbstätigkeit). Für ETF-Renten bei 17+ Jahren Laufzeit: Die Effektivkosten müssen transparent ausgewiesen werden, aber die längere Sparphase ändert nicht die jährliche Förderberechnung. Vorsicht beim Wechsel der Auszahlungsstrategie – das kann Gestaltungsbeschränkungen auslösen. In meinem Thread zu den Effektivkosten habe ich das mit mehreren Anbietern durchgerechnet – die Transparenz ist wirklich unterschiedlich.


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