Hallo zusammen, ich bin Barbara und steige nach einer beruflichen Auszeit jetzt wieder ein – ab September geht es zurück in den Job. Ich möchte die neue Altersvorsorge ab 2027 nutzen, um meine Vorsorgelücke zu schließen, aber ich bin mir noch unsicher beim Einstiegsbetrag.
Meine Situation: Ich werde mit etwa 2.200 Euro netto wieder anfangen, muss aber erst mal den Haushalt stabilisieren. Daher kann ich realistisch nur mit 100 Euro pro Monat starten – vielleicht später mehr. Meine Frage: Lohnt sich dieser kleine Einstiegsbetrag überhaupt? Oder sollte ich lieber 2027 anfangen und dann mit höheren Beträgen durchstarten?
Ich habe vor, mit den Rendite- und Sparplanrechnern zu arbeiten und vorher konkret durchzurechnen, wie sich kleine vs. größere Beträge auf meine Förderung auswirken. Aber grundsätzlich: Bringt mir schon 100€ monatlich etwas, oder geht das in den Gebühren unter?
Vielen Dank für eure Erfahrungen!
100 Euro? Absolut sinnvoll! Gerade weil die Grundzulage proportional mitläuft. Bei 1.200 Euro Jahresbeitrag sind das 600 Euro geschenkt – das ist eine Rendite, die du am Kapitalmarkt sofort haben möchtest. Mit den Renditerechner kannst du genau kalkulieren, wie sich dein Vermögen entwickelt. Und wenn du später mehr einzahlen kannst, kannst du die Quote jederzeit erhöhen. Das Depot ist flexibel.
Hallo Barbara, ich beschäftige mich intensiv mit den Produktregeln und ETF-Strategien für das neue Depot. Deine 100 Euro monatlich sind definitiv nicht zu wenig – ganz im Gegenteil. Die Grundzulage von 50 Cent pro eingezahltem Euro gilt ab dem ersten Euro. Das heißt: Bei 100 Euro monatlich (1.200 Euro im Jahr) bekommst du sofort 600 Euro Zulage, das ist eine echte Quote.
Wichtig ist der lange Zeithorizont. Mit 40+ Jahren bis zur Rente wächst auch ein kleiner monatlicher Betrag durch Kapitalmarktrenditen beachtlich. Mein Tipp: Starte mit ETFs mit niedrigen Kostenquoten (0,2–0,4% TER) – dann fressen die Gebühren nicht auf, was die Förderung dir bringt. Ich habe mich da in einem früheren Thread schon konkreter mit Wertpapierauswahl beschäftigt.