Betriebliche Alters...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Betriebliche Altersvorsorge vs. Altersvorsorgedepot 2027: Was passt zu mir?

4 Beiträge
4 Benutzer
3 Reactions
21 Ansichten
ETFsparplan34
Beiträge: 54
Themenstarter
(@etfsparplan34)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten
[#318]

Hallo zusammen,

ich bin Projektmanager und mein Arbeitgeber bietet mir ab Herbst eine betriebliche Altersvorsorge an. Parallel höre ich überall vom neuen Altersvorsorgedepot, das ab Januar 2027 startet. Jetzt bin ich unsicher: Sollte ich die betriebliche Altersvorsorge annehmen oder lieber selbst ein ETF-basiertes Altersvorsorgedepot aufbauen?

Mein Gedanke war bislang, flexibel mit einem Sparplan zu arbeiten – monatlich 300-400€ in einen MSCI World ETF oder ähnliches. Mit der betrieblichen Vorsorge hätte ich zwar einen Arbeitgeberzuschuss, aber weniger Kontrolle über die Geldanlage und die Gebühren scheinen oft intransparent zu sein.

Wie sehe ich das realistisch? Gibt es Szenarien, in denen beide Systeme nebeneinander Sinn machen? Und wie rechnet sich das konkret mit den neuen Förderungen des AVD 2027 – etwa der Grundzulage?

Danke für eure Perspektiven!


3 Antworten
Sabine B.
Beiträge: 29
(@s-brinkmann)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Ich würde noch einen anderen Punkt mitbringen: Wenn du während deiner Karriere mal eine Auszeit brauchst – Elternzeit, Weiterbildung – läuft die betriebliche Vorsorge oft kompliziert weiter. Das AVD 2027 ist da flexibler. Nach meiner längeren Auszeit möchte ich einfach wieder durchsparen können, ohne ZfA-Fragen zur Unterbrechung.


Antwort
Julia K.
Beiträge: 36
(@juliak82)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Bin auch gerade in dieser Situation! Mein Arbeitgeber bietet BaV an, aber ich möchte eigentlich lieber selbst entscheiden, was mit meinem Geld passiert. Mit 28 kann ich ja noch lange vom Berufseinsteigerbonus profitieren – der gilt bis 35, wenn ich das richtig verstanden habe. Für mich spricht das Altersvorsorgedepot: transparente ETFs, meine Kontrolle, keine versteckten Gebühren. Vielleicht die BaV nur minimal nutzen und die Hauptenergie ins AVD stecken?


Antwort
Rudolf H.
Beiträge: 24
(@r-hoffmeister)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Gute Frage. Der Clou ist: Du brauchst nicht zu wählen. Betriebliche Vorsorge + AVD 2027 lassen sich kombinieren. Die betriebliche Altersvorsorge läuft über deinen Arbeitgeber (oft mit seinen Zuschüssen), das neue Depot ist deine private Schicht obendrauf. Bei der ZfA-Antragstellung für die Grundzulage zählt deine betriebliche Vorsorge nicht als "Konkurrenz" – ganz im Gegenteil: Wenn dein Arbeitgeber mitgestaltet, kann das die Förderquoten beeinflussen. Schau dir die 50%-Quote bei der Grundzulage genau an – das ist der Knackpunkt bei der Koordination beider Systeme.


Antwort
Teilen: