Hey zusammen, ich bin 25 und will 2027 richtig durchstarten mit dem Altersvorsorgedepot. Meine Frage ist eher eine Grundsatzfrage: Wenn ich mir ETFs für meinen Sparplan anschaue, sehe ich immer die TER – aber ich hab das Gefühl, da verstecken sich noch andere Kosten, die nicht so offensichtlich sind.
Ich vergleiche gerade ein paar breitgestreute World-ETFs und ein paar auf Emerging Markets, und bei den einen sind die TERs sehr ähnlich, aber wenn ich mir die Fact Sheets anschaue, scheint da noch was anderes zu laufen. Swap-Gebühren? Bid-Ask-Spreads? Depotgebühren?
Meine konkrete Frage: Welche Kosten muss ich wirklich alle zusammenrechnen, um zu sehen, was ein ETF mich über 30 Jahre wirklich kostet? Und gibt es da Unterschiede zwischen den Anbietern, die ab 2027 das Altersvorsorgedepot anbieten? Oder kann ich bei der TER allein bleiben und der Rest is negligible?
Freue mich auf erfahrene Antworten!
Gute Frage, Tom. Ich hab mich damit auch erst intensiv auseinander gesetzt, als ich angefangen hab, meine Strategie für 2027 aufzubauen. Die TER ist wirklich nur ein Teil. Bei ETFs zählt auch der Tracking Error – also wie genau der ETF seinen Index abbildet. Das kann über 30 Jahre merklich Unterschied machen. Dann die Bid-Ask-Spreads beim Kauf und Verkauf, das merkt man als Privatanleger mit kleinen Sparplänen weniger, aber es ist da. Swap-Gebühren sind eher bei exotischeren ETFs relevant. Was ich wichtig finde: Schau dir auch an, welche Banken 2027 konkret das Depot anbieten – manche haben pauschale Depotgebühren, andere Gebühren pro Trade. Das kann langfristig bedeutsamer sein als 0,05% TER-Unterschied. In dem Thread hab ich mich da schon ein bisschen ausgetauscht – könnte dir helfen, die Broker auszusortieren, bei denen die Gebührenstruktur eh nicht passt. Bei den meisten seriösen Anbietern reicht es, auf TER + Broker-Gebühren zu achten. Der Rest ist meist marginale Effekt.