Hallo zusammen,
ice beschäftige mich gerade intensiv mit der Zusammensetzung meines zukünftigen Altersvorsorgedepots ab 2027 und bin auf eine Frage gestoßen, die mich nicht loslässt: Sollte ich bewusst auf ESG-ETFs setzen oder ist das eher eine emotionale Entscheidung, die meine langfristige Rendite schmälert?
Ich möchte nachhältig sparen – das ist mir wichtig. Gleichzeitig habe ich gelesen, dass ESG-ETFs teilweise höhere TERs haben und dass der ESG-Begriff selbst ziemlich nebulös ist. Manche Filter schließen Öl aus, andere nur Kohle, wieder andere bewerten "Nachhaltigkeit" völlig unterschiedlich.
Meine konkrete Frage: Wenn ich über 30+ Jahre hinweg mit Förderung im AVD sparen will, zahle ich dann letztendlich drauf, wenn ich ESG-ETFs wähle statt eines breiten MSCI World oder MSCI EM? Oder gibt es Studien, die zeigen, dass ESG-Filter über lange Zeiträume sogar Vorteile bringen?
Und noch wichtiger: Kann ich die Grundzulage und eventuelle Zusatzbeiträge sauber nutzen, wenn ich ETFs mit strengeren ESG-Kriterien wähle? Oder gibt es da Haken bei der Förderberechnung?
Freue mich auf eure Erfahrungen und Einschätzungen!