Hallo zusammen, ich hab seit 2008 eine Riester-Rente laufen und zahle da regelmäßig ein. Mit drei Kindern habe ich über die Jahre ordentlich Kinderzulagen mitgenommen, das war ja damals das Beste. Jetzt, wo 2027 vor der Tür steht, stellt sich mir die Frage: Soll ich die Riester kündigen und das Geld ins neue Altersvorsorgedepot packen, oder lass ich das alte Ding einfach weiterlaufen?
Mich interessiert besonders, ob die Kinderzulage beim neuen Depot wirklich besser ausfällt als bei Riester. Und wie ist das eigentlich mit den Strafzinsen oder Verlusten, wenn ich jetzt kündige? Manche Berater sagen mir, ich soll die alte Riester behalten, andere meinen, dass die neuen Regelungen ab 2027 deutlich attraktiver sind.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder recherchiert da gerade auch? Würde gerne wissen, wie ihr das seht – vor allem mit Fokus auf die Förderung für Familien.
Ich bin in einer ähnlichen Situation und hab das auch überlegt. Für meinen Fall (Vollzeit, Anfang 30) macht es Sinn, jetzt neu beim Depot zu starten und die alte Riester einfach noch ein paar Jahre laufen zu lassen. Du könntest ja beide parallel fahren bis zur Rente – die Riester läuft weiter und vom neuen Depot profitierst du von Anfang an von der besseren Flexibilität. Das ist wahrscheinlich die sichere Variante zwischen den beiden Systemen. Musst ja nicht sofort eine Entscheidung treffen. Mein früherer Thread zum Einstieg hat mich überzeugt, dass es sich lohnt, rechtzeitig anzufangen.
Interessante Frage, Marcus. Aus meiner Erfahrung mit den Unterlagen zu den Förderberechtigten kann ich dir sagen: Bei Riester bekommen deine Kinder ja Zulagen. Beim neuen Depot 2027 wird es auch eine Kinderzulage geben, nur die Struktur ist anders. Ob sich eine Kündigung rechnet, hängt stark ab von deinen bisherigen Rentenpunkten in der Riester und wie sehr du vom Berufseinsteigerbonus profitierst – falls du selbst noch im Zug wärest.
Für deine Enkel später könnte das neue Depot interessant sein, aber deine eigene Riester würde ich nicht vorschnell kündigen. Die Strafzinsen bei vorzeitiger Kündigung können erheblich sein.