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Jobwechsel geplant - wie läuft das mit dem Altersvorsorgedepot?

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Markus91
Beiträge: 6
Themenstarter
(@markus91)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen
[#19]

Hi zusammen,

ich bin gerade dabei mich für einen neuen Job zu bewerben und würde gerne Ende August wechseln (nach dem Urlaub). Bin aktuell 32 und plane ab Januar 2027 mit dem neuen Altersvorsorgedepot zu starten.

Nun meine Frage: Was passiert eigentlich wenn ich das Depot mal eingerichtet habe und dann den Job wechsle? Muss ich das bei der Depotbank melden oder läuft das automatisch über die Steuer? Und was ist wenn ich mal arbeitslos werden sollte - kann ich dann trotzdem weiter einzahlen oder pausiert das automatisch?

Ich hab gehört dass das irgendwie über den Arbeitgeber läuft mit den Förderungen, aber bin mir nicht sicher wie flexibel das System ist. Bei meinem neuen Job werde ich erstmal weniger verdienen, also wäre es schon wichtig zu wissen ob ich die Sparrate dann anpassen kann.

Hat jemand schon Infos dazu gefunden? Die ganzen Gesetztestexte sind echt kompliziert zu lesen...

Danke schonmal!


3 Antworten
SabineM42
Beiträge: 14
(@sabinem42)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Hallo Markus,

gute Frage! Soweit ich das verstanden habe, läuft das Altersvorsorgedepot unabhängig vom Arbeitgeber - du zahlst ja privat ein und bekommst die Förderung direkt über die Steuererklärung zurück. Ein Jobwechsel sollte also kein Problem sein.

Bei Arbeitslosigkeit kannst du theoretisch weiter einzahlen, bekommst aber weniger oder gar keine Förderung weil die ja vom Einkommen abhängt. Die Sparrate kannst du jederzeit anpassen oder auch mal pausieren - das ist viel flexibler als bei der alten Riester-Rente.

Ich hab das auch schonmal in einem anderen Thread diskutiert: ETF-Sparplan pausieren während Urlaubszeit. Grundsätzlich ist Flexibilität ein großer Vorteil des neuen Systems.

Viel Erfolg beim Jobwechsel!


Antwort
Marc-Technik
Beiträge: 30
(@marc-technik)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Das stimmt so nicht ganz SabineM42. Die Förderung läuft zwar über die Steuer, aber der Arbeitgeber muss trotzdem die Bescheinigungen ausstellen für die rentenversicherungspflichtigen Beiträge. Sonst bekommst du nicht die volle Förderung.

Bei Arbeitslosigkeit wird's komplizierter - ALG1 zählt wohl auch als förderungsfähiges Einkommen, aber bei ALG2 bin ich mir nicht sicher. Da solltest du dich definitiv nochmal schlau machen.

Anpassen der Sparrate geht aber definitiv jederzeit - das hab ich auch schon mehrfach gelesen. Ist ja kein Vertrag wie früher.


Antwort
WolfgangK
Beiträge: 10
(@wolfgangk)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Grundsätzlich ist das neue System deutlich flexibler als die alten Produkte. Jobwechsel sollte kein Problem sein, da stimme ich zu.

Wichtig ist nur dass du beim neuen Arbeitgeber die entsprechenden Unterlagen einreichst damit die Förderung korrekt berechnet wird. Und ja, bei geringerem Einkommen reduziert sich automatisch die maximale Fördersumme.

Mein Tipp: Plane lieber erstmal konservativ mit einer niedrigeren Sparrate und erhöhe dann später wenn das neue Gehalt stimmt. Besser als sich zu übernehmen.


Antwort
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