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Small Cap ETF als Beimischung – ab welchem Depotvolumen macht das Sinn?

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Frank_78
Beiträge: 63
(@frank_78)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Ich seh das ehrlich gesagt ein bisschen pragmatischer als RentnerDepot62. Wenn du einen ETF-Sparplan einrichtest und der Broker Bruchstücke unterstützt, dann ist das Kostenargument bei kleinen Beträgen nicht wirklich ein Problem. Die meisten Neobroker nehmen 1€ pro Ausführung oder machen es sogar kostenlos.

Der echte Grund warum ich bei kleinen Beträgen trotzdem abraten würde: Du verlierst den Überblick. Ich hab das bei mir selbst gesehen, zwei ETFs sind easy zu tracken, bei drei oder mehr fängst du an die Gewichtung zu verschieben ohne es zu merken. Gerade am Anfang würd ich sagen: Ein guter All-World der Small Caps schon drin hat (z.B. FTSE All-World enthält immerhin Mid/Small in gewissem Maß) reicht erstmal. Wenn das Depot wächst, kann man immer noch nachsteuern.


Antwort
Matthias K.
Beiträge: 34
(@matthias79)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Ich glaub die Diskussion hier dreht sich ein bisschen zu sehr um Renditeoptimierung, wenn ich ehrlich bin. Ich hab das auch mal druchgerechnet (hab mich ja schon damit beschäftigt ob sich das Depot überhaupt lohnt) – bei kleinen Beträgen macht der Unterschied zwischen 8% und 8,5% Rendite p.a. über 10 Jahre weniger aus als man denkt. Viel wichtiger is einfach: regelmäßig einzahlen und nicht aufhören.

Das heißt nicht dass die Frage sinnlos ist, aber ich würd den Aufwand für die Strategieplanung in Relation setzen. Wenn das Depot erstmal läuft, kann man immer noch justieren.


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