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Währungsrisiko bei internationalen ETFs richtig einschätzen

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Markus B.
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Themenstarter
(@markus8460)
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Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#63]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich gerade intensiv mit der Vorbereitung aufs Altersvorsorgedepot 2027 und bin dabei über das Thema Währungsrisiko gestolpert. Ich plane, einen global aufgestellten ETF als Kern zu nehmen, der ja zwangsläufig einen großen Anteil in US-Dollar hat – aber auch Yen, Pfund, Franken und so weiter.

Meine Frage ist eigentlich: Wie schlimm ist das Währungsrisiko wirklich auf langen Zeiträumen von 20–30 Jahren? Ich lese einerseits, dass es sich langfristig 'rausgleicht', andererseits gibt es Stimmen, die sagen, ein dauerhaft schwacher Dollar könnte die Rendite in Euro spürbar mindern.

Konkret stellt sich mir die Frage: Lohnt es sich beim Altersvorsorgedepot überhaupt, auf währungsgesicherte (hedged) Varianten zu setzen? Ich hab gelesen, dass das Hedging Kosten verursacht und gerade bei langen Laufzeiten oft mehr Schaden als Nutzen bringt. Aber sicher bin ich mir nicht.

Außerdem: Macht es einen Unterschied, ob ich auf MSCI World oder auf einen stärker in Europa gewichteten ETF setze, allein wegen des Währungsaspekts?

Bin für jeden Hinweis dankbar – gerne auch Erfahrungen, ob ihr das bei eurer eigenen Planung berücksichtigt habt. Ich glaub das ist ein Punkt, den viele unterschätzen.


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