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Verlustabzug bei Altersvorsorgedepot - sammelt App alle Belege?

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MarkusH84
Beiträge: 18
Themenstarter
(@markush84)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen
[#26]

Hi zusammen,

ich probiere gerade verschiedene Tracking-Apps für mein zukünftiges Altersvorsorgedepot aus und frage mich, wie das mit der Verlustverrechnung läuft. Wenn ich z.B. Aktien mit Verlust verkaufe (was ja auch im Alter passieren kann), muss das ordentlich dokumentiert werden fürs Finanzamt.

Meine Frage: Sammeln die Apps wie Portfolio Performance oder Finanzblick automatisch alle relevanten Belege für Verlustabzug? Also Kaufkurse, Verkaufskurse, Transaktionskosten etc.? Oder muss ich da trotzdem noch manuell nacharbeiten?

Ich plane schon jetzt für 2027 und will nichts falsch machen. Hab schon mal schlechte Erfahrungen mit unvollständigen Unterlagen gemacht bei der Steuererklärung. Dieses Jahr ist ja eh schon stressig genug mit der Hitze und Urlaubsplanung, da will ich wenigstens bei der Vorsorge alles richtig machen.

Welche Erfahrungen habt ihr? Reicht eine App allein oder braucht man zusätzliche Dokumentation?


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4 Antworten
RentenPro47
Beiträge: 26
(@rentenpro47)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Aus beruflicher Sicht kann ich sagen: Keine App ersetzt die ordnungsgemäße Buchführung. Die Tools sind praktisch für die Übersicht, aber rechtlich bindend sind immer die Original-Broker-Abrechnungen.

Für das Altersvorsorgedepot 2027 wird es vermutlich spezielle Steuerregelungen geben, die noch gar nicht in den aktuellen Apps berücksichtigt sind. Da würde ich erstmal abwarten, welche Software-Anbieter entsprechende Updates liefern.

Mein Tipp: Jetzt schon eine saubere Dokumentationsroutine entwickeln, dann bist du 2027 vorbereitet.


Antwort
Heinrich67
Beiträge: 16
(@heinrich67)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Verluste im Alter verkaufen? Hoffentlich nicht! 😉

Ich mach das ganz oldschool: Alle Broker-PDFs in einem Ordner sammeln und Ende. Apps sind nett für die Übersicht, aber wenns um Steuern geht, vertraue ich lieber auf Papier (bzw. PDF). Hab zu oft erlebt, dass sich Software-Anbieter verändern oder verschwinden.


Antwort
Wolfgang52
Beiträge: 21
(@wolfgang52)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Muss Wolfgang recht geben. Hab auch schon mal schlechte Erfahrungen mit automatischen Exporten gemacht.

Verlustverrechnung ist sowieso kompliziert. Bei Apps würde ich immer die Original-Broker-Unterlagen als Backup behalten. Die meisten Apps können zwar PDF-Exporte machen, aber ob das Finanzamt die akzeptiert? Da bin ich skeptisch.

Besser: App für Übersicht nutzen, aber wichtige Steuerunterlagen separat archivieren.


Antwort
Gnter67
Beiträge: 32
(@gnter67)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Also bei Portfolio Performance hab ich gute Erfahrungen gemacht. Das Tool sammelt automatisch alle Transaktionsdaten und kann auch Steuerberichte generieren. Allerdings musst du aufpassen, dass du alle Broker-Daten korrekt importierst.

Was ich gelernt hab: Die automatischen Berichte sind ein guter Anfang, aber ich prüfe trotzdem immer nochmal manuell. Manchmal werden Dividenden oder Gebühren nicht richtig zugeordnet. Für das Altersvorsorgedepot wird das wahrscheinlich noch wichtiger, weil da ja andere Steuerregeln gelten werden.


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