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ETF-Depot bei Broker wechseln: Worauf achten?

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WolfgangK
Beiträge: 40
Themenstarter
(@wolfgangk)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#329]

Hallo zusammen,

als Pensionär beschäftige ich mich intensiv mit dem neuen Altersvorsorgedepot 2027 und habe eine praktische Frage, die mich und sicher auch andere beschäftigt: Ich habe derzeit noch ein paar alte ETF-Positionen bei einem größeren Broker liegen – Reste aus früheren Sparplan-Zeiten. Ab 2027 möchte ich aber ein sauberes, gefördertes Altersvorsorgedepot bei einem spezialisierten Anbieter für das neue System aufbauen.

Woran erkenne ich denn, welcher Broker beim Wechsel die besten Konditionen bietet? Worauf muss ich achten beim physischen Übertrag meiner ETFs? Und vor allem: Bleiben mir die Gewinne und Verluste "erhalten", wenn ich die Positionen transferiere – oder gibt es da Fallstricke bei der neuen Förderung ab 2027?

Mich faszinieren ja besonders die Kombinationen aus ETF-Rente und Grundzulage. Macht es einen Unterschied für die Förderung, ob ich mit einem sauberen Neustart ins 2027er-Depot gehe oder meine alten ETFs direkt mitbringe?

Freue mich auf eure Erfahrungen!


4 Antworten
Julia K.
Beiträge: 36
(@juliak82)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Ich bin noch relativ neu beim Thema und habe gerade diese Grundzulage-Diskussion für mich geklärt. Beim Depot-Wechsel würde ich mal nachfragen: Gibt es da einen Unterschied zwischen thesaurierenden und ausschüttenden ETFs? Und muss man die Transfergebühren irgendwie gegen die Förderung verrechnen oder fallen die komplett aus der Kostenrechnung raus? Sorry, wenn das naiv klingt – aber mit 28 fange ich da echt von vorne an.


Antwort
Wolfgang52
Beiträge: 45
(@wolfgang52)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Sehr gute Frage, Wolfgang. Wir haben unsere ersten ETF-Positionen 2027 direkt beim neuen Anbieter aufgebaut, also kann ich zum reinen Wechsel nicht viel sagen. Aber was ich gelernt habe: Die Kinderzulage wird unabhängig davon, wo die ETFs physisch liegen, beitragsproportional gezahlt. Das heißt, für die Förderung selbst ist der Wechsel kein Problem. Wichtig ist, dass deine förderfähigen Sparraten 2027+ in das Förder-Depot fließen. Alte ETFs sind eher ein Depot-Management-Thema als ein Förder-Thema. Mit deinen neuen ETF-Rente-Positionen ab 2027 würde ich saubere Trennung machen.


Antwort
Thorsten M.
Beiträge: 0
(@renditesparplan47)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Nach 15 Jahren Pause war für mich auch ein Depot-Wechsel aktuell – habe beim Kostenvergleich gelernt: Achte auf die Makler-Spanne beim Übertrag (Bid-Ask-Spread) und frag nach versteckten Transfer-Gebühren. Manche Broker berechnen pauschal 50-150€ für den Gesamtübertrag, andere nach Positionen. Mit dem Sparplanrechner 2027 habe ich rückwärts durchgerechnet: Bei mir lohnt sich ein Wechsel nur, wenn die Gebührenersparnis pro Jahr größer als 100€ ist. Inflationsbereinigt. Für deine Frühstart-Rente würde ich beim neuen Anbieter nachfragen, ob es spezielle Transfer-Aktionen gibt – manche nehmen neu zugewanderte Depots günstiger auf.


Antwort
TomStock_99
Beiträge: 30
(@tomstock_99)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Geil, dass du dich da so gründlich informierst! Ich bin 25 und starte ja komplett neu 2027. Meine Frage dazu: Wenn du deine alten ETFs rübernimmst – gelten die dann auch als förderfähig im neuen System? Oder muss ich lieber nur mit ETFs anfangen, die explizit für das AVD 2027 zugelassen sind? Ich will ja nicht versehentlich ein paar alte Positionen mitschleifen, die mir später die Förderung versauen...


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