Hallo zusammen,
ich bin 52 und spiele seit zwei Jahren mit ETF-Sparplänen rum – hat mir geholfen, die Basics zu verstehen. Jetzt denk ich intensiver über mein Setup für das AVD 2027 nach und hab ein echtes Dilemma:
Auf der einen Seite weiß ich, dass Aktien-ETFs über lange Zeiträume einfach besser performen. Auf der anderen Seite merke ich bei Kursschwankungen wie im August (wir hatten ja wieder so 'ne Phase) dass mir das Bauchschmerzen macht – und ich hab ja theoretisch noch 15 Jahre bis Rente.
Meine aktuelle Frage: Wie gehen erfahrene Sparer in meinem Alter da vor? Habt ihr ein fixes Verhältnis (z.B. 60/40) oder passt ihr das dynamisch an? Und vor allem: Macht es Sinn, schon beim Einstieg ins Geförderte Depot 2027 mit einem "Standarddepot" zu starten, das ja angeblich auch die Volatilität reduzieren kann – oder sollte ich selbst mein Portfolio zusammenstellen?
Gibt es auch konkrete Tipps, wie ich die Förderung optimal mitnehme, ohne mich selbst zu überfordern?
Danke für Input!
Gute Frage – bin selber gerade dabei, meine Strategie für 2027 zu finalisieren. Ich glaub 50–60% Aktien mit 52 Jahren ist fair. Was ich probiert hab: einen Global-ETF-Core mit Anleihen-Beimischung, nicht zu viele unterschiedliche Positionen. Zu viele ETFs machen die Volatilität nur unübersichtlich, nicht niedriger. Versuch's einfach aus, ab Januar 2027 kannst du ja noch anpassen.