Hey zusammen, ich bin gerade dabei, meine ETF-Strategie fürs neue Altersvorsorgedepot 2027 zu strukturieren und stoße dabei auf eine Frage, die mich nicht loslässt.
Als Projektmanager habe ich wenig Zeit für taktisches Rebalancing, daher möchte ich eine Strategie, die ich einmal aufbaust und dann laufen lässt. Jetzt lese ich immer wieder, dass man gegen Inflation absichern sollte – aber wie konkret geht das im neuen Depot?
Meine Überlegung: Kernportfolio mit Welt-ETFs (70%), dann 20% Anleihen-ETFs für Stabilität, und 10% Rohstoff-ETFs als Inflationsschutz. Aber ist das nicht zu fragmentiert? Und lohnt sich der Rohstoff-Anteil wirklich, wenn ich ohnehin die staatliche Förderung fürs Depot nutzen will?
Wie geht ihr das an? Macht eine Mischung aus Rohstoffen und Anleihen überhaupt Sinn ab dem Start, oder sollte ich da nach Alter/Lebensphase differenzieren? Und gibt es da Unterschiede zwischen den Depot-Anbietern beim ZfA-Prozess oder bei der Förderberechnung?
Freue mich auf eure Erfahrungen!
Das ist eine sehr gute Frage, weil ich mir ähnliche Gedanken mache! Ich bin noch neu hier, aber soweit ich verstanden habe, funktioniert die nachgelagerte Besteuerung unabhängig davon, welche ETFs im Depot sind. Heißt: Die Gebühren sind entscheidender als die "perfekte" Asset-Allocation.
Zur Inflation – hab ich gelesen, dass Aktien-ETFs über lange Zeit besser schützen als Rohstoffe. Vielleicht einfach: 80% Welt-Aktien, 20% Anleihen zum Start? Das ist auch einfacher zu verwalten, wenn du nebenbei arbeiten musst.
Interessant, dass du das fragst! Bei zwei Kindern rechne ich für beide Depots, und da wird die Sache tatsächlich komplexer. Die Kinderzulage gibts unabhängig vom ETF-Mix – das ist das Gute.
Für meine Strategie: Ich fahre 75% Welt-ETF, 15% Anleihen (für psychologische Stabilität einfach), 10% Rohstoffe. Aber ehrlich? Das mit den Rohstoffen mache ich eher, weil ich denke, dass es hilft – echte Rendite-Daten sind schwer zu kriegen. Was wichtiger ist: Dass ich den Sparplan konsistent durchhalte. Das schlägt jede Optimierung.
Wie viel monatlich sparst du denn?