Hallo zusammen, ich bin gerade dabei, meine erste konkrete Strategie fürs Altersvorsorgedepot 2027 zu skizzieren. Ich habe bereits eine Riester-Rente laufen und möchte das neue Depot jetzt als echte Ergänzung nutzen – nicht als Ersatz.
Meine Idee wäre, im Standarddepot eine klassische Versicherungskomponente zu haben (für die Sicherheit und die Garantie), und daneben gezielt in Rohstoff-ETFs zu gehen. Meine Frage: Macht es Sinn, diese beiden Anlageformen im gleichen Depot zu mischen, oder sollte ich das strukturell trennen?
Und noch wichtiger: Wie verhalten sich Rohstoff-ETFs in Sachen Förderung? Zählen die genauso zur beitragsproportionalen Förderung wie klassische Aktien-ETFs? Ich will später nicht feststellen, dass ich was übersehen habe.
Wer hat da schon konkrete Erfahrungen mit dieser Mix-Strategie gemacht? Über Input freue ich mich!
Da musst du exakt ins AltZertG schauen, Marco. Die beitragsproportionale Zulageberechnung funktioniert nur bei Produkten, die bestimmte Anforderungen erfüllen – nicht jeder Rohstoff-ETF ist da gleich behandelt. Für deine Riester-Ergänzung würde ich dir empfehlen, erst mal mit deinem Anbieter zu klären, welche Rohstoff-Positionen überhaupt im neuen Depot abgebildet werden können. Die Grundzulage und deren genaue Voraussetzungen sind entscheidend. Schau dir auch mal die Mechanik der Auszahlung an – hilft beim Verständnis.
Zum Thema Besteuerung noch kurz: Bei der Auszahlung aus Rohstoff-ETCs wird es komplex.
Die Tech-Perspektive: Rohstoff-ETCs sind volatiler und beeinflussen die Renditeprognosen deutlicher als reine Aktien-ETFs. Wenn du die Inflation als Schutz mitnehmen willst, machen Rohstoffe langfristig Sinn – aber die Depot-Apps kalkulieren da oft zu optimistisch. Realistische Inflationsszenarien führen zu niedrigeren erwarteten Gesamtrenditen, wenn du nicht aufpasst.