Hallo zusammen,
ich plane schon seit einer Weile, mein bestehendes ETF-Depot ab 2027 in ein gefördertes Altersvorsorgedepot zu überführen. Jetzt stellt sich mir aber die Frage, was beim Übertrag konkret passiert – vor allem steuerlich.
Ich habe aktuell ein paar ETFs bei einer Direktbank liegen, die ich über die letzten Jahre angesammelt habe. Manche davon haben schon ordentliche Kursgewinne. Wenn ich die jetzt in ein Altersvorsorgedepot überführe: Gilt das dann als Verkauf? Oder kann man die Anteile 1:1 rüber buchen ohne dass dabei Steuern anfallen?
Ich hab gelesen dass beim Riester damals ein Wechsel oft mit Verkauf und Neuanlage verbunden war, was halt Abgeltungssteuer auslösen konnte. Hoffe das ist beim neuen Modell anders geregelt, aber ich bin da wirklich unsicher.
Außerdem frage ich mich: Zählen dann Anteile die ich schon seit 2022 oder 2023 halte genauso wie Neukäufe, oder gibt es da irgendwelche Besonderheiten mit den Anschaffungskosten oder der Haltedauer?
Bin gerade mitten in der Urlaubsplanung für den Sommer, aber das Thema lässt mich nicht los 😄 Würde mich über Erfahrungen oder Einschätzungen sehr freuen, auch wenn wir das neue Depot ja noch gar nicht nutzen können – aber vorbereiten schadet ja nicht.
Danke schon mal!
Sabine