Hallo zusammen,
ich beschäftige mich gerade intensiver damit, ob ein Altbau als Teil meiner langfristigen Altersvorsorge Sinn ergibt – also ein Objekt kaufen, selbst renovieren (teils), vermieten und vom Wertzuwachs plus Mietrendite profitieren. Das Altersvorsorgedepot 2027 ist bei mir noch getrennt davon geplant, aber die Immobilie soll das Depot ergänzen.
Mein Problem: Ich habe keine Ahnung, wie man Renovierungskosten bei einem Altbau wirklich realistisch kalkuliert. Ich meine nicht nur 'Bad und Küche neu', sondern die ganzen versteckten Sachen. Elektrische Leitungen, Dachstuhl, Keller feuchtigkeit, Schimmel hinter Verkleidungen – ich hab das Gefühl, dass man als Laie immer zu niedrig ansetzt und dann böse überrascht wird.
Gibt es irgendwelche Faustformeln, die sich bewährt haben? Zum Beispiel X Euro pro Quadratmeter für einen Altbau aus den 60ern, oder bestimmte Prüflisten, die man abarbeiten sollte bevor man ein Angebot macht? Macht es Sinn, schon vor dem Kauf einen Gutachter oder Handwerker zur Besichtigung mitzunehmen?
Ich bin gerade auch etwas planlos, weil dieser Sommer gefühlt alle im Urlaub sind und ich kaum Handwerker für ein Erstgespräch erreiche. Aber ich möchte die Zeit nutzen und zumindest theoretisch vorbereitet sein.
Freue mich über jeden Erfahrungsbericht – egal ob ihr selbst schon einen Altbau saniert habt oder einfach wisst, worauf man achten muss.
LG, Lara
Sachverständiger mitnehmen, ja. Aber ich würd noch ergänzen: Am besten einen, der keine eigenen Handwerker vermittelt. Sonst wird's teuer.