Hallo zusammen,
ich plane für 2028/2029 meinen ersten Immobilienkauf und stehe vor einem Dilemma beim Eigenkapital-Aufbau. Aktuell spare ich monatlich 800€ auf einem Tagesgeldkonto für die Immobilie, aber die Zinsen sind ja noch immer nicht berauschend.
Jetzt frage ich mich: Könnte ich ab Januar 2027 einen Teil davon ins neue Altersvorsorgedepot stecken? Theoretisch würde ich ja die Förderung mitnehmen und könnte später für den Immobilienkauf entnehmen - aber ich bin unsicher wegen der Sperrfristen und Bedingungen.
Meine Überlegung: 400€ weiter aufs Tagesgeld (sicher verfügbar) und 400€ ins Altersvorsorgedepot ab 2027. So hätte ich eine Mischung aus Sicherheit und potentiell höherer Rendite durch ETFs plus Förderung.
Bin 28, Angestellter mit sicherem Job, brauche wahrscheinlich 60-80k Eigenkapital für meine Wunschimmobilie in einer kleineren Stadt. Aktuell habe ich schon 25k angespart.
Was denkt ihr? Ist das eine sinnvolle Strategie oder zu riskant wegen der Marktvolatilität? Und wie genau funktioniert eigentlich die Entnahme für Immobilien beim neuen Depot - weiß da jemand schon mehr?
Vorsicht bei der Sache! Ich hab mich auch schon intensiv mit dem neuen Depot beschäftigt, und bei Entnahmen für Immobilien gibt's einiges zu beachten. Die Förderung musst du anteilig zurückzahlen, wenn du vor Rentenbeginn rausgehst - das schmälert die Rendite erheblich.
Außerdem: ETFs können in 1-2 Jahren auch mal 20% im Minus stehen. Wenn du dann unbedingt kaufen willst/musst, ärgerst du dich schwarz. Bei Eigenkapital für Immobilien würde ich persönlich auf Nummer sicher gehen - Tagesgeld oder Festgeld. Die paar Prozent mehr Rendite sind das Risiko nicht wert, wenn's um so eine wichtige Entscheidung geht.
Mein Tipp: Erst die Immobilie kaufen, dann mit dem übrigen Geld richtig in die Altersvorsorge einsteigen. So machst du beides vernünftig nacheinander statt alles zu vermischen.
Hey VorsorgeFuchs28,
kann deine Überlegung total verstehen! Hab mich auch schon gefragt, wie flexibel das neue Altersvorsorgedepot bei größeren Ausgaben ist.
Ein Punkt den Max-Bauer anspricht ist wichtig: die Rückzahlung der Förderung bei vorzeitiger Entnahme. Aber ich denke, man sollte auch die möglichen Gewinne durch ETFs + Förderung nicht unterschätzen. Über 2-3 Jahre können das schon ein paar tausend Euro mehr sein.
Vielleicht wäre deine 50/50 Aufteilung ein guter Kompromiss? So hast du einen sicheren Grundstock und kannst trotzdem von den neuen Möglichkeiten profitieren. Nur würd ich empfehlen, vorher genau zu prüfen, wann und wie du aus dem Depot für Immobilien entnehmen kannst.
Hallo!
Ich sehe das ähnlich wie S.Bergmann89 - die Mischstrategie könnte durchaus Sinn machen. Wichtig ist aber, dass du dich vorher genau über die Entnahmebedingungen informierst.
Ein weiterer Aspekt: Du könntest auch erstmal nur einen kleinen Teil (200€) ins Altersvorsorgedepot stecken und schauen, wie es sich entwickelt. So tastest du dich ran und behältst die Flexibilität.
Und vergiss nicht die Nebenkosten beim Immobilienkauf! Die sind oft höher als gedacht. Lieber etwas mehr Puffer einplanen als zu knapp kalkulieren.
Also wenn ich ehrlich bin, versteh ich die ganze Aufregung um das neue Depot nicht. Immobilien waren schon immer ne solide Altersvorsorge, da brauch ich nicht noch extra ETFs dazu.
Bei deiner Situation: 800 Euro monatlich ist doch schon ordentlich. Warum kompliziert machen? Pack alles aufs Tagesgeld, kauf deine Bude und fertig. Die gesparten Mieten sind auch ne Art Rendite.