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Rohstoffe im Altersvorsorgedepot: Sinnvoll oder riskant?

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L.Weber38
Beiträge: 49
Themenstarter
(@l-weber38)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten
[#252]

Hallo zusammen, ich bin neu hier und habe gerade viel über das neue Altersvorsorgedepot ab 2027 gelesen. Jetzt bin ich 28 und habe vor kurzem mein erstes Kind bekommen – natürlich will ich das beste für die Zukunft machen. Bei Riester bin ich immer gescheitert, weil es viel zu kompliziert war mit all den Bedingungen.

Jetzt lese ich überall, dass manche Leute Rohstoffe wie Gold oder Rohstoff-ETFs ins Depot nehmen wollen. Meine Frage: macht das wirklich Sinn für jemanden wie mich, der noch 35+ Jahre bis zur Rente hat? Ich habe gelesen, dass Rohstoffe schwankungsanfällig sind und manchmal einfach nur den Platz wegnehmen, den ich in sichere Aktien oder Fonds investieren könnte.

Wie schätzt ihr das ein? Brauche ich wirklich eine Rohstoff-Quote im Depot, oder bin ich mit einer klassischen Mischung aus Aktien-ETFs besser bedient? Und wie wirkt sich das auf die Kinderzulage aus – gibt es da Auswirkungen, wenn ich sehr konservativ investiere?

Danke schon mal für eure Gedanken!


2 Antworten
A.Bergmann
Beiträge: 62
(@a-bergmann)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Kurz gesagt: Bei deinem Alter unnötig, spar lieber in breit gestreute Aktien-ETFs.


Antwort
Walter S.
Beiträge: 37
(@walterschmidt)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Schön zu sehen, dass du schon so früh daran denkst! Für deine Enkel recherchiere ich gerade auch intensiv, wie die Förderung 2027 genau funktioniert. Das Wichtigste: Die Zulagenberechtigung hängt von deinem Einkommen und der Sparquote ab, nicht von dem, was du kaufst. Rohstoffe bremsen dich nicht bei der Förderung – aber sie sind eben auch keine Wunderwaffe für langfristiges Wachstum. Gold z.B. hat null Rendite, nur Preissteigerungen in Krisenphasen. Für einen 28-Jährigen mit 35 Jahren Zeit würde ich sagen: Klassische Welt-Aktien-ETFs machen die Arbeit, Rohstoffe sind optional und eher psychologischer Schutz.


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