Hi zusammen, ich bin Jan und stehe gerade vor der Entscheidung, wie ich mein erstes Altersvorsorgedepot ab Januar 2027 strukturieren soll. Mich interessiert besonders, wie ich mit Immobilien-ETFs sparen kann – das scheint mir langfristig stabiler als reine Aktien.
Aber jetzt meine Frage: Ich verfolge seit Wochen, wie die Rohstoffpreise schwanken. Öl ist gerade wieder hochgefahren, Kupfer fällt, und irgendwie hängt das alles mit den geopolitischen Problemen zusammen. Ich will nicht einfach blind ab 2027 anfangen zu sparen, sondern vorher verstehen, wie das funktioniert.
Wenn ich einen ETF-Sparplan mit monatlichen Beiträgen aufbaue und dabei auch Rohstoff-Positionen habe – wie wirken sich kurzfristige Preisschwankungen auf meine Förderrendite aus? Sollte ich das überhaupt berücksichtigen oder ist das bei 30+ Jahren Laufzeit egal? Und habt ihr Tipps, wie ich die Grundlagen dafür am besten verstehe, bevor es losgeht?
Danke schonmal!
Bin bei ähnlichen Fragen. Rohstoffpreise sind einfach schwer vorhersehbar, deshalb würde ich da nicht zu viel Zeit reininvestieren. Wichtiger: Verstehen, wie dein Depot-Mix mit unterschiedlichen Marktsituationen umgeht – das ist mehr Kapitalschutz als Timing. Hast du dir schon Gedanken über deine persönliche Risikotoleranz gemacht?
Das ist eigentlich ein gutes Zeichen, dass du schon vorher nachdenken willst. Aber ehrlich: Die meisten, die hier im Forum rumrechnen, unterschätzen, wie wichtig die Steuerersparnis durch nachgelagerte Besteuerung ist – das ist mindestens genauso wichtig wie die Grundzulage. Bei Rohstoff-Schwankungen würd ich mir weniger Kopfschmerzen machen. Viel wichtiger ist, dass du einen diversifizierten Mix aufbaust und dann wirklich durchziehst. Mit zwei Kindern hier im Haus weiß ich: Die längsten Sparpläne gewinnen, nicht die mit den besten Timing-Instinkten.
Hallo Jan, schön dass du dich frühzeitig damit auseinandersetzt. Geopolitik und Rohstoffpreise beeinflussen tatsächlich deine Depotentwicklung – aber eben nicht kurzfristig Deine Förderung. Die Grundzulage und die ETF-Rente sind vollkommen unabhängig von solchen Marktbewegungen. Was mich in deinem Fall fasziniert: Du könntest ab 2027 schon anfangen mit dem Depot zu sparen und bis 2035 oder 2040 eine ordentliche Frühstart-Rente aufbauen. Das nimmt dir den Druck, vorher noch perfekt zu timen. Die Kombinationen aus ETF-Rendite und Grundzulage sind einfach stark genug, dass Rohstoff-Noise irrelevant wird.