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Rohstoffinvestments ohne Währungsrisiko – geht das überhaupt?

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Heinrich67
Beiträge: 16
(@heinrich67)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Ich bin jetzt nicht der Rohstoff-Experte, aber ich kenn das Thema Währungsrisiko noch aus meiner Zeit mit älteren Produkten. Beim Riester-Wechsel hab ich mich damit auch schon befasst.

Das grundsätzliche Problem bleibt: Solange Öl, Gold, Kupfer und Co. in Dollar bewertet werden, ist das Währungsthema nicht wegzubekommen. Periode.

Was ich aber ergänzen möchte: Es gibt durchaus die Sichtweise, dass ein Euro-Anleger durch den Dollar-Anteil eine gewisse Diversifizierung bekommt. Wenn der Euro schwächelt – und das ist in den letzten Jahrzehnten öfter passiert – dann steigen die Rohstoffpreise in Euro gerechnet automatisch mit. Das ist kein reines Risiko, sondern kann auch schützend wirken.

Für jemanden der langfristig für die Rente spart, würde ich das Hedging ehrlich gesagt weglassen. Die zusätzlichen Kosten fressen Rendite, und über 20-25 Jahre sehe ich da keinen klaren Mehrwert. Aber das ist natürlich meine persönliche Einschätzung, ich bin kein Finanzberater.


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