Hallo zusammen,
ich mache mir gerade intensiver Gedanken darüber, wie ich systematisch Eigenkapital für eine erste Immobilie aufbauen kann. Ich bin Anfang 30, habe noch kein Wohneigentum und möchte in den nächsten 5-7 Jahren in der Lage sein, ernsthaft einen Kauf anzugehen. Das Problem: ich stehe quasi bei Null was Eigenkapital angeht und weiß nicht so recht, wie ich am effizientesten vorgehe.
Konkret beschäftigt mich folgendes: Wie viel Eigenkapital sollte man realistischerweise ansparen, bevor man überhaupt ernsthaft nach Objekten schaut? Ich lese überall von 20-30% Kaufpreis, aber das klingt je nach Region utopisch. Und wie kombiniert man das sinnvoll – also normales Tagesgeld für den kurzfristigen Puffer, und gleichzeitig das neue Altersvorsorgedepot 2027 für den langfristigen Teil? Gibt es hier Zielkonflikte, die ich bedenken sollte?
Ich frage mich auch, ob man das Altersvorsorgedepot überhaupt für so ein Ziel mitdenken kann oder ob das konzeptionell falsch gedacht ist – schließlich ist es ja für die Rente gedacht und nicht für einen Immobilienkauf in 6 Jahren.
Bin gerade auch gedanklich etwas im Urlaubs- und Sommermodus, aber genau in solchen ruhigeren Phasen denke ich am meisten über solche Themen nach. Würde mich über konkrete Erfahrungen oder Strategien freuen.
Viele Grüße,
Marcus