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Hybridpolice fürs AVD: Wie viel Garantieanteil ist sinnvoll?

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Stefan_78
Beiträge: 28
(@stefan_78)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Ich seh das etwas anders als Marco. Der Versicherungsmantel hat neben Kosten auch Vorteile, die man nicht unterschlagen sollte: Im Todesfall gibt es Hinterbliebenenschutz, und es gibt Möglichkeiten zur Verrentung, die ein reines Depot so nicht hat. Für manche ist das relevant.

Aber bei der konkreten Aufteilung stimme ich zu: Mit deinem Alter macht ein hoher Garantieanteil keinen Sinn. 80/20 zugunsten Fonds wäre für mich die Untergrenze, wenn ich schon eine Hybridpolice nehme. Manche Anbieter erlauben auch eine dynamische Umschichtung – also am Anfang 90% Fonds, und kurz vor der Rente wird schrittweise umgeschichtet. Das ist aus meiner Sicht die sinnvollste Variante in einem Hybridprodukt.

Und die Kostenfrage bleibt zentral. Lass dir die Effektivkostenquote schriftlich geben.


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Heinrich_1952
Beiträge: 18
(@heinrich_1952)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Ich bin zwar schon im Rentenalter und schaue das aus einer anderen Warte, aber ich kann sagen: Als ich damals solche Mischprodukte abgeschlossen habe, klang das auch alles sehr vernünftig mit dem "Sicherheitspolster". Am Ende hat der Garantieteil kaum etwas gebracht und die Kosten haben die Rendite deutlich gedrückt.

Für jemanden in deinem Alter würde ich heute sagen: So viel Fonds wie möglich, so wenig Garantie wie nötig – und Garantie nur dann, wenn du wirklich nicht schlafen kannst bei Kursschwankungen. Der Gedanke, sich vor sich selbst zu schützen, ist übrigens nicht dumm. Ich kenne genug Leute, die in 2008 alles verkauft haben auf dem Tiefpunkt. Aber das kann man wie Markus schreibt auch anders lösen.


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