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Günstigerprüfung beim Altersvorsorgedepot erklärt

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Werner K.
Beiträge: 30
Themenstarter
(@werner-kstner)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#85]

Hallo zusammen,

ich bin jetzt seit ein paar Jahren im Ruhestand und beschäftige mich intensiv mit dem neuen Altersvorsorgedepot ab 2027. Eine Frage treibt mich um, die ich in den bisherigen Beiträgen nicht wirklich geklärt sehe: die Günstigerprüfung.

Ich verstehe, dass es beim neuen Depot unterschiedliche Fördermodelle gibt – beitragsproportionale Förderung und auch steuerliche Abzüge. Aber wie läuft diese Günstigerprüfung konkret ab? Wird sie automatisch gemacht oder muss ich selbst aktiv werden?

Und noch wichtiger für mein Alter: Wenn ich als Rentner Garantieprodukte im Altersvorsorgedepot nutze – sagen wir, eine klassische Rentenversicherung – wie wirkt sich das auf die Günstigerprüfung aus? Welche Effektivkosten fallen da wirklich an, und wird das bei der Förderung berücksichtigt?

Ich möchte verstehen, ob Garantieprodukte für mein Alter noch sinnvoll sind oder ob ich bei den klassischen ETF-Sparplänen besser fahre. Danke für eure Erfahrungen!


1 Antwort
Marcus W.
Beiträge: 16
(@marcus-weber)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Hallo Werner, sehr berechtigte Frage! Ich sammle jetzt seit 2 Jahren Erfahrungen mit ETF-Sparplänen und bereite mich aufs neue Depot vor. Zur Günstigerprüfung: Die läuft automatisch, und da wird tatsächlich geschaut, ob dir die beitragsproportionale Förderung (25%) oder der Steuerabzug besser nutzt – auch wenn es bei Rentner teils kompliziert wird, weil dein Gesamteinkommen relevant ist.

Zu den Garantieprodukten muss ich ehrlich sagen: Mit deinem Renteneinkommen könnten die Effektivkosten dich stärker belasten als jüngere Sparer. Hast du überlegt, einen Mischtarif zu wählen – also Teil-Garantie, Teil-ETF? Das könnte dir Sicherheit + Rendite geben.


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