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Depot-Wechsel nach 2027 Start - welche Fallstricke bei Kostenvergleichen?

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VorsorgeProfi47
Beiträge: 21
Themenstarter
(@vorsorgeprofi47)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen
[#9]

Hi zusammen,

ich bereite mich schon mal auf 2027 vor und schaue mir verschiedene Anbieter für das Altersvorsorgedepot an. Was mich aber beschäftigt: Falls ich nach ein paar Jahren merke, dass mein gewählter Anbieter zu teuer ist - wie kompliziert wird ein Wechsel?

Bei normalen Depots ist das ja meist kostenlos, aber bei der geförderten Altersvorsorge stelle ich mir das schwieriger vor. Fallen da Gebühren an? Muss ich Steuern nachzahlen? Und vor allem: Wo verstecken sich die Kosten, die ich beim ersten Vergleich übersehen könnte?

Ich hab schon mal geschaut, aber die ganzen Kostenstrukturen sind echt verwirrend. Die einen haben niedrige Grundgebühren aber hohe Transaktionskosten, andere umgekehrt. Dazu kommen noch Verwaltungsgebühren, Ausgabeaufschläge bei Fonds...

Gerade jetzt im Sommer hab ich etwas mehr Zeit, mich einzulesen, bevor der ganze Trubel 2027 losgeht. Hat jemand schon mal durchgerechnet, welche versteckten Kostenfallen es gibt? Worauf sollte ich beim Vergleich besonders achten?

Danke schon mal!


2 Antworten
ETFSparplan47
Beiträge: 27
(@etfsparplan47)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Gute Frage! Beim Depotwechsel wird's definitiv komplizierter als bei normalen Depots. Die Förderung ist ja an bestimmte Bedingungen geknüpft, und wenn du wechselst, muss das alles dokumentiert werden.

Versteckte Kosten lauern vor allem bei:
- Verwaltungsgebühren die prozentual steigen (0,5% von 10k€ sind anders als von 100k€)
- Transaktionskosten bei Sparplänen (manche nehmen pro Ausführung, andere prozentual)
- Inaktivitätsgebühren wenn du mal pausieren musst
- Kosten für Bescheinigungen und Steuerdokumente

Beim Wechsel selbst sollten eigentlich keine Steuern anfallen, da es ja innerhalb des geförderten Systems bleibt. Aber manche Anbieter verlangen Wechselgebühren oder berechnen die Übertragung extra.


Antwort
Marc-Technik
Beiträge: 30
(@marc-technik)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Da muss ich ETFSparplan47 teilweise widersprechen - bei den Wechselgebühren bin ich skeptisch. Das wäre ja Abzocke, wenn die Anbieter die Kunden so "gefangen" halten könnten.

Meiner Meinung nach solltest du vor allem auf die TER der ETFs achten und ob der Anbieter Kickback-Zahlungen von den Fondsgesellschaften bekommt. Das ist oft nicht transparent dargestellt.

Wie ich schon mal in einem anderen Thread geschrieben hab, lohnt sich das Warten auf 2027 definitiv gegenüber den aktuellen Riester-Produkten. Aber eben nur bei den richtigen Anbietern.

Mein Tipp: Rechne mit verschiedenen Szenarien durch - kleine Sparraten vs. hohe, regelmäßig vs. unregelmäßig. Manche Kostenstrukturen sind nur bei bestimmten Sparverhalten günstig.


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