Kurze Ergänzung zur ETF-Seite: Wenn du eh schon überlegst wie viel du einzahlst, solltest du parallel auch schauen was du damit kaufst – denn die Sparrate allein sagt nichts über die erwartete Rendite. Ein zu konservativer ETF-Mix kann bedeuten, dass du eigentlich mehr einzahlen müsstest um dieselbe Summe im Alter zu erreichen. Das hängt alles zusammen.
Hi Thomas,
die Frage hab ich mir ehrlich gesagt auch gestellt, gerade als ich mich mit Crash-Szenarien und Marktturbulenzen beschäftigt habe – da geht's ja auch darum, wie viel man überhaupt investiert hat und wie stark das dann schwankt.
Meine Einschätzung: Den Förderhöchstbetrag vollständig auszuschöpfen macht definitiv Sinn, weil du sonst einfach Geld liegen lässt. Ob du darüber hinaus noch mehr einzahlst, ist eine andere Frage – das hängt von deiner Gesamtstrategie ab. Ich persönlich würde alles was über den geförderten Bereich hinausgeht erstmal in ein normales ETF-Depot stecken, wegen der höheren Flexibilität.
Zur Faustregel: Ich habe mal gelesen, dass 10-15% des Nettoeinkommens für die gesamte private Altersvorsorge als Richtwert gilt. Was davon ins Altersvorsorgedepot fließt und was anderswo hin, muss jeder selbst entscheiden. Sparrate anpassen bei Gehaltserhöhung – ja, unbedingt! Auch wenn es nur ein kleiner Prozentsatz mehr ist, macht das über 20-30 Jahre einen erheblichen Unterschied durch den Zinseszinseffekt.