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Förderung splitten zwischen Ehepartnern - wie berechne ich optimal?

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Heinrich67
Beiträge: 16
Themenstarter
(@heinrich67)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen
[#11]

Moin zusammen,

meine Frau und ich bereiten uns schon mal auf 2027 vor und ich grübel über die optimale Aufteilung. Wir verdienen beide, aber unterschiedlich viel - ich ca. 4.200€ brutto, sie 2.800€. Jetzt hab ich gelesen, dass man die Förderung irgendwie zwischen Ehepartnern aufteilen kann?

Konkret: Soll jeder sein eigenes Depot machen oder kann einer mehr einzahlen und trotzdem beide die volle Förderung bekommen? Bei unserem Sommerurlaub hab ich Zeit zum Rechnen, aber die ganzen Tabellen im Gesetzentwurf sind echt verwirrend.

Was ist steuerlich günstiger - wenn ich als Besserverdiener mehr einzahle oder wenn wir fifty-fifty machen? Und wie sieht's aus, wenn sie mal in Elternzeit geht - können wir dann die Förderung auf mich "umleiten"?

Hat jemand schon mal durchgerechnet, wie sich das bei unterschiedlichen Einkommen auswirkt? Wär super dankbar für praktische Rechenbeispiele!


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4 Antworten
Lena29
Beiträge: 2
(@lena29)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Hey Heinrich!

Kurz zu deiner Frage mit der Elternzeit: Da hab ich mich auch schon schlau gemacht, weil ich plane in den nächsten Jahren Kinder zu bekommen. Die Grundförderung bleibt bestehen, auch wenn das Einkommen wegfällt oder stark sinkt. Das ist ein großer Vorteil gegenüber anderen Vorsorgeprodukten.

Zur Aufteilung kann ich nur bestätigen was die anderen schreiben - getrennte Depots, aber steueroptimiert einzahlen. Ich würde an eurer Stelle mal einen Steuerberater fragen, der kann euch das konkret für eure Situation durchrechnen. Die paar Euro Beratungskosten lohnen sich bei dem Thema definitiv!


Antwort
A.Bergmann
Beiträge: 34
(@a-bergmann)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Das mit der Aufteilung sehe ich ähnlich wie S.Weber82. Bei unterschiedlichen Einkommen macht es definitiv Sinn, dass der Gutverdiener mehr einzahlt wegen der höheren Grenzsteuersatz.

Ein konkretes Rechenbeispiel: Bei deinen 4.200€ brutto liegst du vermutlich bei ca. 30% Grenzsteuersatz, deine Frau eher bei 20-25%. Das heißt jeder Euro, den du ins Depot steckst, spart dir 30 Cent Steuern. Bei ihr sind's nur 20-25 Cent.

Deswegen: Sie zahlt den Mindesteigenbeitrag (glaube waren 60€/Jahr für die Grundförderung?), du gehst mit höheren Beträgen rein. So holt ihr steuerlich das Maximum raus. Hab hier mal vorgerechnet, wie sich das langfristig auswirkt.


Antwort
S.Weber82
Beiträge: 14
(@s-weber82)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Hi Heinrich,

die Aufteilung zwischen Ehepartnern ist tatsächlich ein wichtiger Punkt. Grundsätzlich hat jeder Anspruch auf seine eigene Förderung - die kann man nicht einfach "umleiten". Aber: Als Ehepaar könnt ihr euch die Sonderausgaben steuerlich optimal zuordnen.

Mein Tipp: Jeder sollte sein eigenes Depot haben, aber der Besserverdiener zahlt mehr ein. Bei deinem höheren Steuersatz bringt jeder Euro Einzahlung mehr Steuerersparnis. Deine Frau macht den Mindesteigenbeitrag für die Grundförderung, du füllst mit höheren Beträgen auf.

Bei Elternzeit wird's interessant - da bleibt ihr Anspruch auf Grundförderung bestehen, auch wenn das Einkommen wegfällt. Umleiten auf dich geht aber nicht, jeder behält seinen eigenen Vertrag.


Antwort
Tim98
Beiträge: 28
(@tim98)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Jo, stimme zu. Jeder sein eigenes Depot ist definitiv der richtige Weg.

Aber Vorsicht bei der Elternzeit - da ändern sich die Spielregeln! Wenn deine Frau kein oder wenig Einkommen hat, kann sie trotzdem die Förderung bekommen (sogenannte mittelbare Förderung). Das läuft dann über dich als verdienenden Ehepartner.


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