Hey zusammen, ich bin Jan und stehe jetzt im Juli endlich kurz davor, mit dem neuen Altersvorsorgedepot 2027 richtig anzufangen. Ich bin Anfang 30 und möchte das ernst nehmen – keine Alleingänge mehr, sondern strukturiertes Sparen fürs Alter.
Meine Frage ist relativ grundlegend: Was ist denn praktisch der Unterschied zwischen ETFs und klassischen Fonds im neuen Depot? Ich lese überall, dass ETFs günstiger sein sollen, aber mir ist nicht ganz klar, wie das im Detail funktioniert und ob das für meinen Anlagehorizont überhaupt relevant ist.
Besonders interessiert mich auch: Kann ich im Altersvorsorgedepot in Immobilien-ETFs investieren? Das ist ein Bereich, wo ich gerne mehr verstehen würde. Sind da bestimmte Fonds oder ETFs ausgeschlossen, oder funktioniert das wie bei normalen Sparplänen?
Danke schon mal für hilfreiche Antworten – ich möchte die Zeit bis 2027 nutzen, um mich ordentlich vorzubereiten.
Hallo Jan, gute Frage. Also zur grundlegenden Situation: Bei mir war es ähnlich – nach längerer Auszeit steige ich 2027 auch wieder ein und muss mir das auch erst zusammenreimen.
Zum praktischen Unterschied: ETFs sind im Grunde börsengehandelte Fonds, günstiger wegen der niedrigeren Verwaltungsgebühren. Bei klassischen Fonds zahlt man oft 1,5–2% pro Jahr, ETFs oft nur 0,3–0,5%. Über 30 Jahre macht das einen großen Unterschied.
Zu deiner Immobilien-Frage: Ja, Immobilien-ETFs sollten grundsätzlich ins Depot gehen – aber die Auswahl könnte eingeschränkt sein, je nachdem, welche Kriterien die ZfA am Ende vorgibt. Das wird 2027 klarer. Mein Tipp: Schau jetzt schon, welche Anbieter Immobilien-ETFs im Portfolio haben, dann bist du vorbereitet.
Jan, ich würde da ehrlich gesagt vorsichtig sein mit Immobilien-ETFs als Schwerpunkt. Nach meiner Familienpause steige ich auch wieder ein, und bei mir ist das Risikomanagement das A und O. Mit 30 Jahren vor dir ist Time-to-Market normalerweise dein bester Freund, aber ich würde nicht alles auf ein Thema wie Immobilien konzentrieren.
Zu deiner Frage: ETFs sind einfach kostengünstiger, ja. Aber achte beim Altersvorsorgedepot auch auf die Verwahrstellen – nicht alle Anbieter haben das gleiche Universum. Tipp: Rebalancing planen, auch schon jetzt mental durchspielen, wie oft du das machen willst. Lieber breit streuen als zu spitz.