Hallo zusammen, ich bin Tim und neu hier im Forum. Bin 26 Jahre alt und beschäftige mich gerade mit meiner langfristigen Altersvorsorge. Mich interessiert besonders, wie ich das neue Altersvorsorgedepot ab 2027 mit meinem Traum von einer eigenen Immobilie kombinieren kann.
Ich habe folgende konkrete Fragen:
1. Kann ich parallel ins Altersvorsorgedepot einzahlen UND Geld für eine Immobilienfinanzierung sparen? Oder sollte ich mich auf eins konzentrieren?
2. Macht es Sinn, erst mal 2-3 Jahre ins Depot zu sparen, um die Förderung mitzunehmen, und dann beim Hauskauf umzuschalten? Oder verliere ich da Renditechancen?
3. Inwiefern ist eine vermietete Immobilie selbst eine Alternative zum Altersvorsorgedepot? Ich habe gehört, dass viele ältere Leute ihre Rente durch Mieteinnahmen aufbessern.
Ich will das nicht entweder-oder sehen, sondern eher verstehen, wie ich beide Strategien miteinander verbinde. Hat jemand Erfahrung oder Gedanken dazu? Danke im Voraus!
Interessante Konstellation, Tim. Aus meiner Perspektive nach längerer beruflicher Auszeit: Die nachgelagerte Besteuerung beim Altersvorsorgedepot bedeutet, dass dein Geld dort ungestört wachsen sollte. Wenn du es für eine Immobilie herausziehen musst – auch wenn das rechtlich schwer wird – verlierst du diesen Steuervorteil wieder.
Ich würde dir raten, die beiden Ziele bewusst zu trennen: Altersvorsorgedepot als langfristig unberührter Aufbau, Immobilien-Eigenkapital auf separatem Konto. Das ist sauberer und du hast weniger Zielkonflikt.