Hallo zusammen,
ich bin aktuell in einer interessanten Situation und möchte das rational durchdenken, bevor ich mich festlege. Mein Arbeitgeber bietet eine betriebliche Altersvorsorge an – klassische Versicherungslösung, Garantiezins 0,25%, Verwaltungsgebühren ca. 1,2% p.a. Das klingt für mich wie ein Kostenfresser, aber ich möchte verstehen, ob ich da versteckte Vorteile übersehe.
Die neue Förderung beim Altersvorsorgedepot 2027 mit 50 Cent pro Euro Grundzulage klingt attraktiver – aber nur auf dem Papier. Wie sieht es wirklich aus bei den Effektivkosten, wenn ich selbst einen ETF-Sparplan steuere? Und wo lauern die Steuerfallen, die mir niemand vorher erklärt hat?
Mir geht es nicht um oberflächliche Renditeversprechen. Ich will wissen: Welche Strategie spart mir über 30 Jahre hinweg echte Euro? Sollte ich die betriebliche Vorsorge ablehnen und komplett aufs neue Depot setzen, oder gibt es Kombinationen, die Sinn machen?
Danke für ehrliche Antworten – gerne auch kritisch.
Kurzversion: Mich interessiert bei dieser Frage vor allem, wie die ZfA-Verfahren beim Wechsel ablaufen. Wenn du bereits in einer betrieblichen Lösung eingezahlt hast, kann es kompliziert werden – ähnlich wie bei meiner Riester-Geschichte.
Hey Thomas,
als jemand, der sich gerade mit dem neuen System auseinandersetzt: Die 200€ Berufseinsteigerbonus zeigt dir, wie ernst die Förderung gemeint ist. Aber das ist nicht dein Fall, vermute ich.
Zur Frage: Bei der betrieblichen Vorsorge verlierst du die Flexibilität. Mit dem Altersvorsorgedepot 2027 kannst du selbst bestimmen, welche ETFs du kaufst. Das ist für Tech-affine Menschen wie mich ein riesen Vorteil. Aber ehrlich: 50 Cent Zulage ist auch keine Zauberformel, wenn die Renditen flach bleiben.
Mein Take: Depot mit straffer Sparplanstruktur schlägt betriebliche Lösung, aber nur wenn du dich wirklich damit beschäftigst.