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Erste Einzahlung ins Altersvorsorgedepot – mit wie viel anfangen?

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Thomas77
Beiträge: 28
Themenstarter
(@thomas77)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen
[#189]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich seit ein paar Wochen mit dem neuen Altersvorsorgedepot, das ja ab Januar 2027 starten soll. Jetzt sitze ich hier und überlege, mit welchem Betrag ich eigentlich einsteigen sollte, wenn es so weit ist.

Ich bin kein Finanzexperte und ehrlich gesagt auch etwas verunsichert, weil ich nirgends eine klare Aussage dazu finde. Gibt es so etwas wie einen Mindestbetrag, der Sinn macht? Ich habe gelesen, dass der volle Förderanspruch an bestimmte Einzahlungssummen geknüpft ist – aber wie hoch muss ich gehen, damit die staatliche Förderung vollständig greift?

Concretes Beispiel: Wenn ich monatlich, sagen wir, 50 oder 100 Euro einzahle – reicht das schon um die Grundzulage komplett mitzunehmen? Oder sollte ich eher einen Jahresbetrag planen?

Ich frage auch deshalb, weil ich im Sommer generell mehr Ausgaben habe (Urlaub, die üblichen Dinge) und mir überlege, ob ich zum Start 2027 lieber klein anfange und dann nach und nach erhöhe, oder ob man besser gleich mit einem vernünftigen Betrag einsteigt.

Es geht mir nicht darum, die maximale Steueroptimierung rauszuholen – ich will einfach verstehen, wie viel ich mindestens einzahlen sollte, damit es sich vom Fördergesichtspunkt her überhaupt lohnt. Für jeden Hinweis bin ich dankbar!

Viele Grüße,
Thomas


2 Antworten
HermannH_55
Beiträge: 16
(@hermannh_55)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Ich seh das ein bisschen anders als S.Bergmann89 oben – nicht inhaltlich, aber vom Ansatz her.

Als Selbständiger denk ich da zwangsläufig anders drüber nach als jemand mit festem Gehalt. Bei mir schwankt das Einkommen von Jahr zu Jahr, da ist ein fixer Monatsbetrag manchmal schlicht nicht planbar. Ich hab mich damit übrigens schon in einem anderen Thread hier auseinandergesetzt, weil mir selbst mein Steuerberater da keinen klaren Rat geben konnte.

Was ich Thomas mitgeben würde: Bevor du dich auf einen Betrag festlegst, kläre erstmal deine persönliche Förderberechtigung und ob für dich überhaupt ein Mindesteigenbeitrag auf Einkommensbasis berechnet wird – das ist je nach Beschäftigungsstatus unterschiedlich. Gerade wenn du Angestellter bist, ist das leichter kalkulierbar. Dann würde ich nicht versuchen, im ersten Jahr gleich alles rauszuholen. Lieber konservativ starten und 2028 nachjustieren, wenn man ein Jahr Erfahrung mit dem System hat.


Antwort
S.Bergmann89
Beiträge: 29
(@s-bergmann89)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Hi Thomas,

kenne das Thema ein bisschen aus einem anderen Kontext – hab mich da schon mal mit der Frage beschäftigt, ob sich kleine Beträge überhaupt lohnen. Kurze Antwort: ja, auch kleinere Summen können förderrelevant sein.

Zum konkreten Punkt: Für die volle staatliche Grundzulage beim Altersvorsorgedepot ab 2027 ist ein sogenannter Mindesteigenbeitrag vorgesehen. Das bedeutet, du musst selbst einen bestimmten Prozentsatz deines rentenversicherungspflichtigen Einkommens einzahlen, damit du die Förderung in voller Höhe bekommst. Der genaue Prozentsatz wird im Altersvorsorgereformgesetz festgelegt – ich glaube 1% des Vorjahresbruttos war da mal im Gespräch, aber da würde ich nochmal die offiziellen Quellen checken bevor 2027 losgeht.

Dein Ansatz – klein starten und dann steigern – ist grundsätzlich nicht falsch, solange du den Mindesteigenbeitrag im Blick behältst. Wenn du darunter bleibst, wird die Zulage anteilig gekürzt, nicht komplett gestrichen. Also auch 50 Euro im Monat können schon etwas bringen, je nach deinem Einkommen.

Was ich persönlich machen würde: Jetzt im Sommer schon mal ausrechnen, was 1% deines Bruttoeinkommens pro Jahr wäre, und dann schauen ob das mit deinem geplanten Monatsbetrag hinhaut. Dann bist du für Januar 2027 gut vorbereitet.


Antwort
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