Hallo zusammen,
ich setze mich gerade intensiv mit der Depot-Zusammenstellung auseinander und bin beim Thema internationale ETFs auf eine Frage gestoßen, die ich nicht wirklich beantwortet finde: Wenn ich in US-amerikanische oder andere globale Aktien-ETFs investiere, bekomme ich ja automatisch ein Währungsrisiko mit. Der Euro schwankt gegen den Dollar – und das kann mir übers Jahr verteilt schon Rendite kosten oder eben auch bringen.
Beim AVD 2027 mit der Grundzulage geht's mir primär darum, effizient einzuzahlen und von der vollen Förderung zu profitieren. Aber die Frage ist: Lohnt sich für mich im Standarddepot überhaupt ein ungesicherter USD-Exposure über 40 Jahre? Oder sollte ich lieber auf währungsgesicherte (hedged) Varianten ausweichen – auch wenn die etwas mehr in den Effektivkosten kosten?
Wie seht ihr das? Habt ihr hier konkrete Erfahrungen, wie sich Währungsschwankungen langfristig auf die reale Rendite auswirken? Und: Gibt es da überhaupt signifikante Unterschiede zwischen hedged und unhedged bei so langen Sparfristen?
Danke für Gedankenaustausch!